Gold.
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ln diesem Falle eine ovale Spitze habe« müssen, wer.den bey dieser Arbeit auf die aufgetragenen Gold - undDub'erblätter gesetzt, und mit öyn Hammer getrieben.
Zum Vergolden des Silbl.rgeschirres mit Goldblät»E°rn, muß man feineres Gold nehmen, als Ducatengold ist,
J 1 - >. ein Gold von 23 Karat und 11 Grän. Um nun zu wif»stn, wie viel man von Blattgolde zu der Vergoldung eincSSilbergeschirres gebrauche, wäget man das Silbergeschirr,trab rechnet auf eine Mark dcsftlben, wenn man es nur schwach,d- i. einblätterig, vergolden will, 4 Ducaten. Soll es einestarke Vergoldung bekommen, d. r. soll man es mit einer dop«Pellen Lage, und von innen und außen übergolden: so gehört“'/ eine Mark des Silbcrqewichtes ein ganzer Ducaten. Die-st>- aber gilt bloß von Terrinen oder Berbern. Dicke Geschir-^ hingegen verlangen weniger, dünne aber mehr Gold, als ihrGewicht anzeigt.
Die dauerhafteste Art der Vergoldung geschiehtvermittelst des oben beschriebenen Gold-Amalgam«.Gemeiniglich gehen bey der Bereitung dieses Amalga-wa viele Dinge vor, welche unnütz sind und dem Kunst,•ei - jum Schaden gereichen. Fast in allen Büchern findetwan vorgeschrieben, daß man das gefeilte Gold in ei.k'em Tiegel glühen lassen, und alsdenn das heiß ge-kochte Quecksilber da^u schütten, umrühren, und ausdem Fener nehmen soll, wenn daö Quecksilber zu tret-den und zu laufen anfängt. Auf diese Art wird vielQuecksilber unnützer Weise in die Luft gejaget; wiedenn auch die meisten Künstler ,10 bis 12 Theile Queck-silber gegen 1 Th. Gold nehmen, weil sie allemahl4 bis ; Theile Gold in die Luft jagen. Es ist immerhinreichend, 6 bis 7 Theile Quecksilber gegen i Th.^old zu nehmen. Allein, das gefeilte Gold und der^egel muß bis zur Hälfte nur dunkel glühen, wenndas heiß gemachte Quecksilber dazu gethan wird, dak" denn es wohl unter einander zu rühren ist.
Fast alle Bücher schreiben vor, daß man das aufdlese Art.mit einander vereinigte Gold und Quecksilber,nran es aus dem Feuer nimmt, in eine hölzerneC c 5 Schüssel