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Gold.
Schüssel voll Wasser gießen soll: so sey das Amslgani"zum Vergolden fertig; und die meiste« Künstler folg^dieser Vorschrift ganz treuherzig. Allein, dieses wein ungereimtes Verfahren, welches alles chymisch^Grundes beraubt ist. Wenn zu dem duukclglühend^"gefeilten Golde das Quecksilber gethan und umgerüh"wird, so hat zwar das Quecksilber das Goldin sich genommen, es hat aber dasselbe noch nichtnug aufgelöset, und sich mit demselben innigst verel'nigt. Diese Auflösung kann man nicht in einemgel abwarten, ohne allzuviel Quecksilber auf eine ulsinühe Weise zu verjagen. Schüttet man aber da»Amalgama in Wasser, so wird die angefangene M'lösung auf einmahl gestöhret und gänzlich gehemlN^'Man muß demnach dieses thörichte Verfahren, da»Amalgama in Wasser zu schütten, unterlassen undfür einen steinernen Mörser in heißem Sande stehe"haben, in denselben das Quecksilber und Gold schüttetund eine Viertelstunde wohl unter einander reibe"'Alsdenn wird man ein viel besseres Amalgama habe"/welches-allenthalben gleichmäßig vergoldet, unddurch die Vergoldung viel dauerhafter wird.
Die schönste Vergoldung entsteht, wenn man, an stakt ^gefeilten Goldes einen Goldkald nimmt, der aus demKötEWasser mit blauem Vitriol niedergeschlagen wird, welENiederschlag Kun kel gelehret hat- Dieser sehr zarte Kalk"nicht allein zur Auslösung in dem Queckfilber desto geschickt'sondern die Vergoldung erlangt auch eine so hohe und prä®"ge Farbe, daß alle andere Vergoldungen sehr matt dagEaussehen.^ Dieser Kalk hak gerade so viel von Kupfec bey I 1 ®!als «-.fordert wird, die schönste Farbe des Goldes hervor Sbringen; und es ist leicht begreiflich, daß diese Farbe, die ®le.'-chalben mit dem Golde auf das innigste vereinigt ist,schöner in die Augen fallen muß, als wenn die Vergoß,durch die in ihrem Glühwachse befindlichen Kupftrtheilchc" ''Farbe des Goldes zu erhöhen suchen. Diese'Kupferthe"^hängen sich nur auf der Oberfläche an; und da das Kupstr"sich selbst einen schlechten Glanz hat, so macht« sie zwar^