Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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417
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Gold. 417

f° daß der Wind dem Arbeiter in den Rücken wehe,dvr. Wenn eben keine starke Luft geht, muß der Lehr«^urfth mit einem Fächer den schädlichen Dunst vonbeut Arbeiter wegwehen; denn der Quecksilberdampfist so durchdringend, daß ein Goldstück, welches der^ergolder in den Mund nähme, unter der Arbeit des^ergowenS weiß werden würde. Man vergleiche hier»toit die oben, S. 357, angeführte Geschichte.

Beyde Ungemachlichkeitrn, insonderheit die erstere, als hiewichtigste können auch bey den, Gebrauche eines ,u D-'.Eung"User Arbeit besonders eingerichteten OftnS ziemlich vermieden^kkdfn. Wenn nähmlich die Gemeinschaft eines Oftiis mitmnem Rauchfange, an statt, daß derselbe über dem Feuer ,cv,""ter dem Roste angeleget, die Aschenhcrdthütt oder ander- Oeff«Amgen unter dem Roste verschlossen, und das Mundloch deS^fta« offen gelaffrn wird r so tritt der Zug derLuft, welcher sonst"vn unten hinein getreten wäre, nunmehr von oben hinein»»ftht niederwärts, durch den Rost hindurch, nach demRauch«Wg, und nimmt sowohl die Kohlendämpfe, als auch den^auch voa den daraus liegenden Materien, zugleich mitsich "fort. Der Hintere Tdeil des Oftns muß rkwaSvöhcr über dem Feuer, als der vordere, stehen, unds"it einem Eisenbleche beleget werden, damit die Luft nur"""vorn, wo der Arbeiter siebt, hinein stehe, welcher solcher«Malt vor den Dämpfen vollkommen gesichert, tisß von denBeschwerlichkeiten der Hitze bestehet ist, Und zugleich auch dir,°u'ge Freyheit behält, seine Arbeit hinein zu setzen, darnach«" sehen, und sie heraus zu nehmen. Wenn ein solcher Ösen""« starkem geschmiedetem Eisenbleche verfertiget wird, ist rk?""kommin dauerhaft. Das oberste Ende des Rauchfaüges""" ungefähr anderthalb Fuß höher, als die Höhe des Feuers,»eyen. Darüber wird ei«? weitere Röhre angebracht, welcheZwischenraum von t Zoll, und darüber, nngs herum zwi«^ demselben und dem Rauchfauge läßt, und ro bis 12 Fuß^ d'k Höhe geht- Die zwischen dem Rauchfange und der aus«. "digen Röhre aufsagende äußere Lust hindert, daß die ietzüresehr erhitzt werden kann, so, daß dir QUecksilbe« dämpftden Seiten derselben verdicken und In ein fließendes Queck«^''ber ansitzen, welches alsbenn herab fällt, daselbst in einemvvyicn Rande, welcher dadurch entsteht, wenn man etivas vonDee.Ene. XlXLh. D d dM