Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

dem untersten Theile hineinwärts bieget, aufgefangen und dUlVeine Seirenlöhre in ein eigenes Behältniß gelotet wird.

Nachdem ich bisher das Vergolden der Metalleschrieben habe, wende ich mich zur Beschreibung deVergoldens auf Holz, Gyps und andere machen. .

Das Vergolden auf -Holz, Stein, Gyps rc. >Ientweder Wasservergoldung, oder Oehlvergoldung, nELein die zu vergoldenden Sachen dazu vorbereitet n>o 'den. Die Vergoldung auf Leimgrund, wird im MDorure cn d£rrempe, die aus Oehlgrund aberOorN^äThuUe, genannt. Ehe eine Sache vergoldet Ivich^muß ein flüssiges Wesen oder eine Materie, welche d>Goldblättchen fest hält, darauf ausgebreitet werdet'Da es, vorerwähnter Maßen, eine Wasser - und ei"Oehlvergoldung gibt, so verfertiget man auch zweyf^ley Grund, daö Gold darauf zu tragen, wovon ein Tder sich zu einer von beyden Arten schickt. Densergoldgrund oder das Poliment, Fr. Assiette, gebraim'man, um die Wasservergoldung zu befestigen, und -polieren; und den Oehlgrund, Fr. d’or couleur, cBeiße, Fr. Mordant, und noch eine andere Mischn"^zur Befestigung der Oehlvergoldung.

Der wassergoldgrund oder das poliment,auf man die Wasservergoldung trägt, besteht aus *•'them Bolus, etwas Röthel, Wasserbley, und ein"^nig Baumöhl. Auf i Pfund Masse rechnet man k/nen halben Eßlöffel voll Baumöhl. Der BoluS, ^thel' und das Wasserbley, müssen jedes in klaremWasser abgerieben werden. Wenn alles trocken m/.wird es unter einander gemischt, und mit BauM^abgerieben. Bey dem Auftragen rührt man, wieter unter zeigen werde, das Mengsel mit LeimDer Gehlgoldgrund wird von den Ueberresten ^Oehlfarben gemacht, die in den Pinseltrog komme 'wenn die Mahler ihre Pinsel ausdrücken und rein

chen. Diese Materie ist sehr fett und kleberig.

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dient,