Gold.
419
^ienr, wenn sie noch einmahl abgerieben und durch ein^uch gedrückt ist, zum Grunde, um die GoldblätterDarauf zu legen. @ie wird immer fetter je alcer sieMan laßt sie in einem gläsernen Gefäß oder bley«jWtett Büchse, ein ganzes Jahr lang, an der SonneUkn. Man kann auch einen guten Oehlgrund mit^leyweiß, Silbergläkte und etwas Umbra machen, wel-che mit Mohnöhl abgerieben, mit demselben Oehl ein-Zerührk, und ebenfalls ein Jahr lang der Sonne bloßgestellt worden.
. In England ist folgende Methode gebräuchlich. Man rei,gelben Ocher mit Wasser ab, läßt ihn auf einem Stein vonKreide tiocknen, und reibet ihn hernach mit Mahlerfirniß ab,""l ihm die gehörige Consistenz zu geben. Hiermit wird die^che, die vergoldet werdrn soll, etliche Mahl überstriche»,"»d wen» die Farbe meist trocken, aber noch kleberig genuq ist,«m das Gold fest zu halten, werden die Blättchen darauf ge«
iegrt.
Die Beitze oder der Mordant, ist eine Compost-klon, deren man sich, zumahl wenn die Arbeit bald fer«*'8 werden soll, zur Matten Vergoldung, wie auchö«m bronzieren bedienet. Sie besteht aus JudenpechUnd Mahlerfirniß, worunter Wasserbley gemischt ist,und wird hernach mit Terpenthmöhl verdünnet. An-^re nehmen bloß fetten Firniß dazu, aber er thut keine,‘ e gute Wirkung.
Einige Künstler bedienen sich weder des obigen^ehlgrundes, noch der Beitze, sondern einer gewissenKomposition, welche sie die Mischung, Mixcion, nen-en. Es ist eine flüssige Materie, die ein jeder nachI Mem Gutdünken zubereitet, und die, wenn sie rechtZ^acht jst, jenen Oehlgoldgrund und die Beiße weit, Weisst, weil sie keine Erhabenheit zurück läßt, undnacht, daß man die Stellen, wo die Goldblättchen anZander stoßen, nirgends sehen kann. Wenn das"golden oder Bronzieren geschwinde fertig wer-" l»u, läßt m<m z Unzen Gummi Lacca in ei-Dd 2 nem