Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

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mit dem Poliersteine hin und wieder, hält aber den linken Daumen darauf, um ihn besser in der Gewalt z"haben, damit er nicht auf die Seite auefahre, u""die Theile, welche nicht poliert werden sollen, berühre»Man feuchtet eine solche Stelle mit einem kleinen PiN'sel wieder an, legt ein Stückchen Gold darauf, nn»poliert sie, wenn sie trocken geworden ist.

Wenn die Glanzvergoldung poliert ist, sö müss^14) die übrigen Stellen die Marce bekommen/ oderdie Goldblärcer müssen daselbst mir einer Marce-stpgesetzt werden. Man trägt nähmlich einen dünU^sanften Anstrich von schönen reinen Pergamentkeim aul,> der keine erdige Theilchen hat, und halb so stark ist,der zum gelben Anstrich bey der achten Arbeit. ™muß etwas warm seyn. Man streicht nur einmahl Dfl'Mit über das Gold, und sucht ihn in alle Vertiefung^der Bildhauerarbeit zu bringen, wodurch dasmatt, und zugleich fest an den Grund gedrückt wird»Die Absicht weshalb einige Stellen der Vergoldungmatt bleiben, ist, damit sich die polierten Stellen nebe«den matten desto besser ausnehmen.

Zuweilen werden bey dem Vergolden kleinetiefungen aus der Acht gelassen, oder eö bekommt, Mdem Auftrage der Matte, Riffe, und es löset sich dabeyetwas los. Alsdenn schneidet man ein Goldblacc amdem Küssen in kleine Stückchen, und trägt diese mit er'nem kleinen Pinsel auf, nachdem man zuvor den Ö rf 'wo etwa« fehlt, mit einem eingetauchten Pinsel ange'feuchtet hat. Die Pinsel zum Ausbessern sind ^verschiedener Größe; sie müssen rund und sehr weichseyn, damit sie das Gold nicht beschädigen, wenn-nurNes damit aufnimmt. Wenn die Ausbesserung gesth^hen ist, überstreicht man alle Stellen mit ein wenigLeim.

Hierauf gibt man die Helle, Fr. vermeillonner,

und bereitet hierzu eine flüssige Compofttion, welche

du