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Gold.
den Grund nach der Farbe des Goldes. Wennn Mich der Sache, vermöge der achten Arbeit, dengeloen Anstrich gibt, ist wohl zu beobachten, daß nl«Nauf solchen Stellen, welche eine grüne oder citroneN'gelbe Vergoldung bekommen sollen, den Kretdegrundweiß läßt, wie er ist. Zur grünen Vergoldungman dem weiß gelassenen Kreidegruttde folgendenstrich. Man mischt unter sehr fein mit Wasser abgs'riebettes Bleyweiß ein wenig Berlinerblau Und Be^'Gelb, ebenfalls beydes mit Wasser, jedoch jedes best^'ders abgerieben, so bekommt man die Tinte vonGrün, welche das grüne Gold auch hat. Diese n>>^mit eben dem Leim, womit man den gelben Anst^gibt, eingerührt. Man läßt die Farbe sich erst schtlbund streicht nur das oberste dünn auf. Wenn dieV^goldung aufgetragen ist, muß die Helle auch grün »n»citronengelb werden. Zum Grünen nimmt man 6»$'migutk und ein wenig Berlinerblau. Zum Citrone^'Gelb nimmt man die auf der vorhergehenden Seitegezeigte Helle, und verdünnet sie Mit etwas aufgelöst^kern GuMMigutt. Beyde Arten der Helle werden <*nfden gehörigen Stellen aufgestrichen. ,
wenn ein Saht vergoldet werden soll/ sostreEman ihn insgemein Mit Köttigsweiß (*) an, um
Golk^
{*) Das Löniysweisi hat seinen Nahmen daher bekomme»,viele Ammer des Königs in Frankreich aus diese Art angem'cheN sind. Älän gevraucht es sehr häufig, wenn das ZiE,Nicht gefirttisset werde« soll. N^u sieht es sehr schön aus,.trankt zuvörderst mit Leim, gründet hernach init Weist, 0 1 ".*tet und bessert die Arbeit an den Gliedern und Schnchss^,aus, reihet alsdenN Blehweiß und eben so vielSchulpweistm ^Wasser ab, und Mischer ein wenig Indigo darunter, um cwech-M Farbe Veit gelben Schein zu benehmen, uNd il»'' ' ^lebhaftes Ansehen zu geben. Diese Masse rührt M »»arecht guttu und hinlänglich starken Pergamenrleim ein, W,.sie durch) ein seidenes Tuch, und verrichtet einen 6öPP cltMitttliiiasng,warmen Anstrich damit ..
^ 1,r sein, und^ für Zimmer, d>e,w^
Nig bewohnt wikden, überaus schön.
IN gewöhnliche«