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Gold.
weil ihr der Kreidegrund fehlt. Man nennt dieses d«eschlechte Mattvergoldung. Die französischen Künsteler nennen es ä'or rnar repsW.
Griechische Vergoldung (Oorure ä la Grecque)zu allerley Geräthe, als: Stühle, Lanapce,f. w. Diese Art Ler Vergoldung hat ihren Nahine"bloß daher bekommen, weil vor i6 oder i8 Jahren d>eMode auf eine kurze Zeit herrschte, alles L la G'.ecqi’ ezu machen. Es ist bekannt, daß die Mode eine 29'ranninn ist, die über alles ihre unumschränkte He^schaft ausübet, und daß beydes die nützlichsten Erfi"^"ungen und der lächerlichste Putz daher oft Nahmen Wkommen, welche nicht die geringste Verbindung >n^der Sache selbst haben. Man hat daher die Erfi"^ung dieser Kunst der griechischen Vergoldung gar nWin die Epoche der Belagerung von Troja zu sehen,
Lern es ist eine sehr neue Erfindung. Sie hat ih^Vortheile, aber auch ihre Unbequemlichkeiten. @ lt rbedarf weniger Gründung, als die GlanzvergoldM'folglich werden die Leisten und das Schnihwerk »ichso leicht von weißer Farbe voll gestrichen. Siesich zwar auch polieren, nimmt aber keinen solch^Glanz an, als die andere Glanzvergoldung. ^Matte hingegen ist weit schöner; und diese Schönh^kommt daher, weil die Matte nach dem PolierenOehl aufgetragen, und hernach mit einem Firniß üb^zogen wird. Hiernachst hat diese Vergoldung, welsVman hauptsächlich zu Meublen gebraucht, den große"Vortheil, daß sie nicht abspringt, daß sie unter ^Schlagen des Hammers nachgibt, und daß sie al'g^waschen werden kann. Eine große Unbequemlichk^ist, daß sie der Gesundheit der Arbeiter sehr nachthoi""ist, indem das Calciniren der dazu nöthigenihnen oft sehr schmerzhafte Krankheiten zuzieht. .Ä
Das Verfahren bey dieser Art der Vergoldung,folgendes, i) Man tränkt mit Leim und KnoblaiE