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Gold.
ZuleHt überstreicht man noch zwey oder drey Mahleinem fetten Firniß. Ehe der Firniß aufgestrichchwird, sieht man nach, ob das Gold vielleicht an ein«'gen Stellen nicht gefaßt hat; weil der Grund brau ^ist, streicht man mit einem kleinen Pinsel etwas MU'schelgold in alle die kleinen Vertiefungen, wo etwa»fehlt.
Zuweilen sollen einige Stellen der Glanzverg^ung oder Glanzversilberung einen Sandgrund,Fond sabl6, bekommen. In dieser Absicht wird s-'llden dazu bestimmten Stellen Weiß mit Leim sehr dünnund leicht aufgestrichen, und Sand, den man zuv»^nachdem er grob oder fein seyn soll, durchgesiebet, aUldie bestimmten Stellen gestreuet, und alödenn die SN'che umgekehrt, damit der überflüssige und nicht ^gend gebliebene Sand abfalle. Wenn eö trocken jf f/streicht man noch einmahl Weiß, mit starkem Leim eU"gerührt, dünn darüber: so ist der Sandgrund ferl'g'Dieses geschieht auf den weißen Kreidegrund, ehe ^gelbe Anstrich darauf kommt.
Die Oehlverczolduncz hat ihren Nahmen dah^weil das Oehl die vornehmste flüssige Materie ist,che eben so, wie bey der überfirnißten OehlmahlereyGründen, zu den harten Tinten und zu dem AuftEdeö Goldes gebraucht wird. Man hat zweyerley ^ten dieser Vergoldung, nähmlich die simple Verg^,ung auf Oehlgrund, und die überfirnißce und po>i^Oehlvergoldung. ^
Das Verfahren bey der einfachen oderVergoldung auf Vehlgrund, zu Balcons,peti, Gypswerk, kleinen und großen merallcm'infonderheic bleyernen, Figuren rc. ist '
i) Es wird, wie bey der Oehlmahlerey, .geg^n^tMan reibet nähmlich Bleyweiß mu Lemöhl ab, lW, U(etwas Silberglätte darunter, rührt bendes mit LeM ^ein, und thut etwas Mahlerfirniß und sehr wenig