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.Gold.
Schönheit der Oehlvergoldung hängt von dem klebe?ziehen mit Firniß ab. Während dieser Arbeit mußWerkstätte sehr warm seyn. Der Firniß wird nachund nach sehr gleichförmig und ordentlich aufgetragen,hinterdrein wärmet ein Anderer mit dem Kohlfeuer dieArbeit, und fährt mit demselben immer hin und het,damit keine Stelle zu viel Wärme bekomme, und derFirniß keine Blasen ziehe. Diese Wärme verursachet,theils, daß das Gold sich bester darunter hebt, theilsdaß der Firniß recht durchscheinend wird, ehe er ttoä*Net, da er sonst weiß und schielicht werden würde.
Die überfirnißre und polierte Vehlvergoldunßbey Rutschen, Meublen rc. geschieht folgender 65 *'stakt, i) Man reibet Bleyweiß sehr fein, die Halstegelben Ocher, und etwas Silberglätte, jedes besonders»alles zusammen wird mit Mahlerfirniß und daruntergemengtem Terpenthinöhl eingerührt, und damit ftf?gleich und trocken gegründet. 2) Wenn es trocken ist,nimmt man die harte Tinte, welche, wie bereits eriN'nert worden, aus nicht zu sehr calcinirtem Bleyweißbesteht, welches mit Mahlerfirniß abgerieben und nutTerpenthinöhl eingerührt ist. Hiermit wird verschieb*'ne Mahl überstrichen, so, daß eö allemahl einen Ta§Zeit zum trocknen hat. Das Trocknen geschieht aneinem warmen Orte oder an der Sonne. Nach 25 ?finden wird dieser Anstrich 10 bis la Mahlwiederhohst'Ein glatter Grund erfordert mehr Anstriche.müssen oft genug und gut aufgetragen werden, darrmsich alle Pori des Holzes verstopfen, z) Wenn all*diese Anstriche hinlänglich trocken sind, glättet manschmit Bimsstein und Wasser, hernach mit einem woll*'nen Lappen und gepulverten und wohl durchgesiebte?Bimsstein. Wenn die harte Tinte genug geglättet «lvmuß sie ohne Risse und so glatt wie ein Spiegel sey?'4) Man streicht4 vis;Mahl einen schönenLackstrniß,er oben, <§.419,5 bey denMaterialien desVergoldenSbe^