Gold.
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Zum vergoldeten Avanturingrund nimmt man Schütt-est, rnd BIcywriß, und glasiert mit einem Anstrich vonWeikigcisistruiß, Veü man etwas an das Feuer hält, um daS^vld zu heben- Der beste Goldgrund aber wird von Avant»Anstücken gemacht; er wird nicht blaß, und hat feine Farbe in'stch selbst.
Lackierten Sachen und andern Arbeiten, insonder-drrheit Basreliefs, Medaillen, Vasen und selbst Sta»tüen, sowohl von Gypö, als andern Materien, suchtMan durch das Bronziren das Ansehen der Antikenvon Bronze zu geben. Vom vergolden der Bronzeim Feuer, und vom bronziren des Eisenwerkes,siehe Th. XIII, S. 788, fggr
Vergoldung des Papieres, oder Goldpapier.Man hat theils ganz vergoldetes, theils mit vergolde-ten oder bunten Blumen auf einem vergoldeten Grundeversehenes Papier. Bey Verfertigung des ganz ver-Zvldeten, wird zuerst im Wasser abgeriebener armeni-scher BoluS aufgestrichen, und wenn dieser trocken ge-worden ist, werden die Gold - oder Silberblätter aufge-weht. Die andern beyden Arten entstehen folgender Ge-stalt. Die erste wird mit Goldfirniß auf einen gefärb-ten Bogen, vermittelst in Holz geschnittener Formen,stedruckt, so, daß erstlich das Papier gefarbet, hernachbieOrte, wohin die bunten Blumen kommen sollen,durch Patronen illuminiret, und endlich mit Gold ab-gedruckt, und wenn der Firniß trocken ist, das Papiervber und über geglättet werde. Bey der andern Actbraucht man eine messingene Form, worein die Blu-men mit dem Grabstichel gegraben, und das übrigeh^hl ausgehauen worden, von welcher die Figuren mitGoldblättchen auf gefärbtes Papier abgedruckt werden.
Aller dieser Arten des Goldpapieres bedienen sich,vekannter Maßen, die Buchbinder häufig.
Vom Gebrauche des Goldpapieres zum Vergol-dn, stoben, S.440, f.