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Gokd.
wie alte Vergoldungen zu reinigen stnd,und wie ihnen der vorige Glanz wieder gegebenwerden kann. Da Werkzeuge oder Zierrathen vo»reinem Golde nur durch das Ankleben äußerlicher D'"'ge schmutzig werden können: so kann man ihnen auchihren ersten Glanz wieder geben, ohne das Metall, c ®möge auch noch so fein gearbeitet seyn, zu beschädige",und ohne Risse auf der Oberfläche, sie möge noch ßfein und zart seyn, zu machen. Dieses geschieht ver«mittelst gewisser flüssiger Materien, welche den Schmuh,der sich anf das Gold angelegt hat, auflösen. Derg^'chen Eigenschaft haben z. E. aufgelösete Seife, einkSolution von feuerbeständigen alkalischen Salzen, ei"»alkalische Lauge, flüchtige alkalische Spiritus, und rect>'ficirter Weingeist.
Wenn man eine Vergoldung mit einer alkalische«Lauge rein machen will, so muß man sich dabey >«Acht nehmen , weil sie sehr scharf ist, und bey dem g^ringen Wiederstande der Vergoldung leicht alles Goldmit wegnimmt.
Bey goldenen Borten, Stickwerke und ingewebten Goldfäden dürfen schlechterdings keine als"*’'sche Feuchtigkeiten gebraucht werden, weil sie, inde"»sie das Gold reinigen, die Seide angreifen, undFarbe derselben entweder verändern oder gar wegnch"men. So verändert auch Seife die Schattierung, J*gewisse Farben selbst. Der Weingeist hingegen ka"«allemahl sicher gebraucht werden, ohne daß entwederdie Farbe oder Seide dadurch beschädiget wird; undvielen Fällen kann derselbe den Glanz des Goldes ebe«so vollkommen herstellen, als die ätzenden Reinigung"'Mittel. Ein reicher, mit mannichfaltigen Farben 9*'blümter Brocat, welcher matt und unanfehnnch 'den ist, bekommt allen Goldglanz völlig wieder, *" e!lman ihn mit einer weichen, in warmen Weingeist «»«fl *tauchten Bürste wäscht; und die schmutzig geworiM^