Gold-Blume. 469
bern Anhange gerändert sind. Dieser 'enthält ziveyer-Blumen. Am Rande stehen zungenförmige, drey.mch eingekerbte, weibliche, und in der Mitte viele röh-renförmige, fünfzackige Zwitterblumen. Nach allenfolgen längliche, statt der Haarkrone mit einem Randegesetzte Samen, welche auf dem erhabenen nacktenBlumenbette sitzen, und von dem Kelche umschlossensind. Hr. v. Halter vereiniget die meisten Arten die-ses Geschlechtes mit dem N^urrerkraure. Weil diejweyerley Blümchen nicht bey allen Arten von gleicherFarbe und gelb sind, sondern bey einigen nur die Plüm«chen auf her Scheibe diese Farbe zeigen, die Rand-Blümchen aber weiß sind, kann man solche füglich, mitSinne in zwo Abtheilungen bringen,a) Gau; gelbe, welche auch daher ^outnefottChrysanthemum genannt hat. Dahin gehören:
, 1 . Die Äckergoldblume, -Hungerblume, das^ungcrkraut, die eigentliche Wucherblume, gel-be oder Getreide-Wucherblume, Chrylanthernumaeyense Theod. Chrys. segetum Lok Chrys. foliov >rentiore Cam. Chrys. segetum vulgäre, glaucumtoorij] Chrys. folio minus sectoglauco J. Uauh. Chry-santhemum segetum, foliis amplexicaulibus, superne^ c 'niatis, inferne dentato - serratis Um. Eine jahri-9 e Pflanze, welche mit vielen Aesten sich ausbreitet,und im guten Lande wohl 2 Fuß Höhe erreicht. Sienächst auf den Aeckern, wich aber auch, wegen ihrer,Ende des May hervor kommenden, schönen goldgel-ben Blumen, in Gärten gepflanzt. Die dicken, safri.3en, blaugrünlichen Blätter stehen wecWsweise, undUmfassen den Stängel;. die untern find sägeartig aus-gezackt, die obern aber eingeschnitten. An den Endenw Aeste stehen viele Blumen. Es findet sich diesesGewächs in Deutschland, England, Frankreich und*en Niederlanden, auf den Getreidefelder!: sehr. häufig,und ist unter allem Unkrante eins der beschwerlichstenGg z