Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold-Blume.

und schädlichsten. E§ vermehrt sich ungemein durchSamen und Wurzel. Gewinnt eö einmahl auf eine>nAcker die Oberhand, so streuet es durch den Wind fchnen Samen auf den benachbarten Ucker aus, und «Xwenig Jahren ist eine ganze Feldstur davon gleichst""überschwemmt. Es entzieht nicht nur den Früchtendie Nahrungssäfte, sondern überzieht Und ersticktauch, weil es einen schnellern Wachsthum, als UMhat. Sein Same kommt eher zur Reife, als das ® eitreibe. Ein Theil davon fallt aus, und wird vomÄöl^de ausgesäet; der. andere kommt mit den Früchtendie Scheune, mit dem Stroh in den Mist, unddem Miste ebenfalls wieder in den Acker. Jedeme hat über ioo vollständige Samenkörner mit einerdicken Hülse. Eine Pflanze, wenn sie rechte Art h^,bringt an ioo Blumen. Wenn die Pflanze a»sg^rissen und hingeworfen wird, verdorret sie Leswege"nicht, sondern die Blumen kommen gemeiniglich ü"Vollkommenheit, und bringen reifen Samen. ^die Samenkörner, wegen ihrer dicken Hülse, langst""nach einander keimen, so können, wenn in einem M*"'kreise von wenigen Fußen mehrere Jahre nacheinandeviele 1200 Samenkörner ausgestreuet werden, hecnaHviele Jahre lang jährlich neue Pflanzen aufgeh^wenn man auch alle..Sorgfalt anwendet, daß keinne"'er Same ausfalle. H' r '

Weil dieses Unkraut so ungemein beschwerlichschädlich ist, so sind deswegen nicht nur landesherrlichVerordnungen ergangen, sondern es ward auchder kön. großbrit. churfürstl. braunschw. lüneb.Wirthschaftsgesellschaft zu Zelle eine BelohnungErfindung der besten Mittel zu dessen Vertilgung 9 *setzt. Es sind auch zur Ausrottung dieses Unkrautverschiedene Mittel vorgeschlagen worden, welchesrineStheilö nicht von der Beschaffenheit gewesendaß man hätte Gebrauch davon machen können, ^