Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
479
JPEG-Download
 

Gold-Blume.

479

kommen, sondern die in der Erde etwann zurück bleiben.benWurzeln höchstens in z bis 4Jahren vergehen müssen.

Im i B. der zellischen Landwirchschaftsgesellsch.^achrjchren rc. S. Zi8, fgg. wird der Ralk als dasstcherste Mittel, wie alles Unkraut, also insonderheitauch die Wucherblume, aus dem Saatlande, zu ver«empfohlen.

Im 9 6 St. der gel. Beytr. zu den Braunschw.v. 1.1768, wird von einem durch eine achtjäh«]% Erfahrung bestärkten Versuche des Hrn. Ämkö-Vogtes, Voß/ die Wucherblumen zu vertilgen, Nach.*icht ertheilt. Vor dem Wohnorte desselben liegt ein220 Morgen großes Feld; dieses war mit Wucherblu.

zu häufig angefüllt, als daß man sie durch Ausga«ten hätte wegbringen können. Ihre Menge nahm jähr."ch ju; und je unmöglicher ihre Vertilgung schien, jeMehr mußte man befürchten, daß sie sich über diesianze Feldmark des Ortes verbreiten würde. DerHr.Amtvvogt, der mit diesem Uebel.zugleich die Unachk.famkeit und Sorglosigkeit der Ackerleute bemerkte, nö-chigte dieselben, das ganze Feld drey Jahre nach ein«ander mit Rocken zu besäen; nähmlich in den erstenbeyden Jahren mit Winter - und in dem letzten ,nitSommer-Rocken. Nach den ersten zwey Jahren wa-ten die Wucherblumen so weit erstickt, daß die weni«3en übrigen im dritten Jahre ausgegätet werden könn-und der übermahl ausgesäete Rocken ließ die, wel-cho später hervor wuchsen, nicht aufkommen. DasFeld war aufdiefeWeife von dem Uebel befreyet.^au hat zu der Bestellung desselben Rocken gcnom-Mu, der auf derselben Breite geärndet war, also im^sren Jahre wahrscheinlich von dem Samen der Wu-^blumen nicht rein seyn konnte, auch ist das Landtchk öfter als gewöhnlich gedünget worden, und hatennoch gute Frucht gegeben,viel, er den Versuch des Hrn. Amtsvogtes Voß wird manm.i.., einwenden: in einer großen Landbausbaltung werdenkrerlry Früchte erfordert/ solgach kann das Feld nicht dreo> aus