iöclo - und SUber - Fabrik. 489
©«Mbav&eisen pfunfctDeife, die Borken und Schnürekllcniveise.
Zum Verkauf der Waaren hak eine Gold - und^ilderfabnk ihre eigene Niederlage, verkauft solche aber^ur in Großem an andere Kaufleute, die hernach die-selben in Kleinem auöschneiden und verkaufen.
Die Beschreibung der in einer solchen Fabrik vor-'cnnuiknden Gebäude, Maschinen und Werkzeuge, hatU'ün unter ihren besondern Benennungen zu suchen.t In dem ganzen mittlern Zeitalter haben derglei-ft'kü Fabriken allein in Italien geblühet, und von daü»8 wurde ganz Europa dainit versehen; wiewohl da»'"uhlg die Pracht und der Luxus noch fo mäßig war,vielleicht die italiänischen Gold-und Silber-Fa-lken nicht viel mehr Absatz hatten, als heutiges Tages.' v0c ungefähr 2OO Jahren bestiffen sich erst die Fran»^stn aus diese Fabriken, und sie brachten durch ihrenvieiß, Geschicklichkeit und gute Ordnung ihre Fabriken"ld in großen Ruf; bis endlich diese Fabnkatinen vor^"sgefahr 100 Jahren auch in Deutschland mit gutemv^tgange hin und wieder eingeführt wurden,b Die zu Leipzig sind INI I. 16gi durch die berühmten'K ttfleiitc Dose, Gras, Apcl und Winkler zuerst an-Lncgt wo: den. Das Privilegium über diese Fablik findet manS ch k r b e r s Samml. 7 Th. S. agy, fgg.gv, Die zu Berlin ward im I. 1692 von den Gebrüdernaus Leipzig errichtet, und dazu der erste Anfang gemacht,damahlige chursürstl. Generalempsänger, Ioh. Andr.ken 9 tt<u denselben das zu einer solchen Manufaktur erhall»e PiiviligMm, v. 26 Febr. 1695 (welches m Mylii Corp.tz chch 5 Th. 2 Adch. 5 Cap. S.446 steh,,) ab. DerausmalnSeverin Schindler (nachmahliger königl. geb.uns' fin Dosifcher Tochter mann, setzte dtests Werk fort,erweiterte es ungcmcin. Nach Schindlers Tode hieltiS ^Jiedrich Wilhelm diese Manuftctur ftinck Aus' riamkeit würdig, und fauste den ganzen Vorrat!? von gol-ber esr 8nö blberncn Tressen, nebst allen dazu gehörigen Sachen,-Litttwe ab, und übergab die ganze Manuftctur dem pots-H h 5 damn