Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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542 Gold Machen.

den desjenigen Betruges zu hüten, den sie sichgespielt habe«.

gespielt habe«.

Was die Augen - und Ohrenzeugen betrifft, si>'einem behutsamen Manne fast unmöglich, einemriaen derselben Glauben urustellen. will »ich

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machen gesehen harten. Man hat die größten ^theuerungen von den redlichsten Leuten, und vonarchen selbst, daß sie die Verfertigung dieses ede>Metalles mit Augen angesehen, und dre Producre ^Kunst in den Handen gehabt hätten. Der größtederselben sind Betrogene, die, aller Scharfsichtig^und Einsicht ungeachtet, dennoch die listigen Kunstlst'^der Betrieger nicht entdecken können. Man darf lll \

der Betrieger nicht entdecken können. Man darf>'^einige solcher Betriegereyen wissen, um hiervon üb^zeugt zu werden. Der altere Hr. Gevffrvy hat eiF?Aufsaß hiervon in den Schriften der pariser AcadeM'^a. d. 1 .1722, S. 61 — 70, mitgetheilt. Ebengleichen findet man auch im i6ten Briefe der Cap r,cd’imagination, und ich will aus beyden einige Dt"spiele hier anführen.

Einige dieser Betrieger bedienen sich solcher WerkzeugesMetall oder Hol;, die mit einer Solution von Gold oderber angefüllt sind, oder die eure Höhle baden, worin kleinfeiltes Gold oder Silber befindlich ist Sie können diese >sehr sauber verstopfen, und schütten, indem sie dieindewTlAbefindliche Materie umrühren, das versteckte Gold daru»s.so, daß der aufmerksamste Znschsuer dadurch betrogen w^,muß. Einige haben Schmelztügkl oder Capeüen mitden, davon sie den ersten, unter welchem das Gold liegt,rcnd der Arbeit zerstoßen, so daß man bey dem Aufdecken ((klare Gold zu sehen bekommt Andere haben gelEVsSchmelzriegel, woran am Boden der Gold - oder Silberne ^befindlich ist, den sie mit Staube von zerbrochenenneu, der mit Gummi angemacht ist, dermaßen r»hen wissen, daß man diese? Futter für den rechten Boden ,|,Tiegels ansieht. Zuweilen verbergen sie das Gold - oder ^