Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
544
JPEG-Download
 

544

Gold-Machen.

Die bereits mit Golde zusammen gelötheke wird mitder weiß gemacht, und entweder auch gezejget, oder hcl^Eerst als eine von den gezeigten in das so genannte Goldeli^so weit getaucht, gls es schon vorher Gold gewesen, undübergeschmierte Quecksilber läßt man hernach im F uerrauchen, da vena das Gold, nachdem man es von st""Schwarze gesäubert hakte, zum Vorschein kam.

Einige haben vorgegeben, sie könnten zwar echtes (Wmachen, nur die Schwere des Goldes könnten sie ihm noch i"®geben. Sir haben abev unter das echte Goid etwas qctP'wodurch es sich so aufgeblähet hak, und inwendig voll Löcher gkworden ist, daß es dayer nur etwann die Schwere des Silbttzu haben geschienen. Das letztere geschieht gemeiniglich t'"!®einen Zusatz von Materie, die viel leichter ist als Gold,Farbe nicht ändert, und sich mit ihm genau vereiniget, MF.wohl kaum in der Capelle und im Scheidewasfer wieder dM»abzusondern ist.

Quecksilber und ein wenig Zink aus Kupfer getragen, ftihm eine schöne Goldfarbe. Einige mit Arsenik mherukckMaterien machen das Kupfer so weiß, daß es wie Silbersieht. Manche haben sich dieser Mittel ni’=’ dazu bedient, j"zeigen, daß sie nahe am rechten Wege, Gold und Silbermachen, wären, und bald auf denselben ' urch fernern gleis*kommen Hoffeten. Andere haben Qu- ckg be- wlt Grü/lp,..vermischt / welches ein Amolgama von Quecksilber und KuEgibt, welches im Grünspan enthalten war D:e -. geben!für die Kunst, das Quecksilber zu cirre.rt festen Kkrper zn wchen, der seine Flüssigkeit verloren hat, und für dendes Goldmachens aus. .

Alle Weit weiß heut zu Tage, was der Zinnober ist,was man leicht aus demselben machen kanu- Auch dieses M 1tel haben Einige zur Beschönigung ihrer Künsre, Metaüe averwandeln, g-mißbraucht f

Man hak sich auch wohl folgendes Streich-!« bedient,man eine kugelrunde kupferne Lücyse genommen, in w *man ein aewiffes Puioer gethan, aisdeon die Fugen verkif-Fund in em Feuer gebracht, darin sie zwar glühen, aber wschmelzen kannte. Man hat sie eine Weile darin stek-m. u ‘alsvenn das Feuer ausgehen iuzsen. Wenn man die kalteeröffnet, ist der Obercheii derselben versilbert, und gew.ilMaßen in Silber verwandelt gewesen. Oeun, das rrwad'Pulver war nichts anders, ais ein Silberkalk, den maulst