Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold-Machen.

Aus diesen weiligen Beyspielen von den Bekrieg^reyen der Goldmacher kann man auf die übrigen,reit noch unzählige sind, und auf die Glaubwürdigesderjenigen Zeugen schließen, die bey dem Goldmacherselbst zugegen gewesen sind. .

Wenn meine Leser in Betrachtung ziehen, wie osedie redlichsten Leute, wenn sie Gold gemacht zu habe"glauben, sich selbst hintergehen können; wie weN'Sehrliche Leute unter den Goldmachern gefunden w^den; wie viele tausend Mittel die Betrieger haberbihre Schelmereyen zu verbergen; wie wenig das waEsamste Auge sie ertappen, und der hurtigste Witzmögliche Hintergehungen ausführen kann; wie vielehundert Beyspiele vorhanden sind, da man denBestBzeitig oder spat entdeckt hat; und wie selten die Fw"sind, da sich die Goldmacher aus dem Staube machet/ohne vorher so viel mitgenommen zu haben, als sie 111Tiegel zurück lassen; ich sage', wenn meine Leser alle»dieses erwägen, so weiß ich nicht, wie weit ihreurtheilungskraft gehen müßte, wenn sie die so wo?schriftlichen, als mündlichen Zeugnisse von wirklich xmachkem Golde und Silber, es sey von Adepten selbl'toder von Personen, die dabey gewesen, für wahrsche'^licher halten sollten, als etwann die Geschichte eintguten Romans, von welcher man zwar gestehendaß sie sich in der Welt gar wohl hätte zutragen konnen, gleichwohl aber nie im Ernste glaubt, daß I'wirklich geschehen wäre.

Wenn ich bedenke, daß alle Wahrscheinlichesdie ein Mensch, der sich auf das Goldmachcn legt, ?ben kann, daß ihm sein Vorhaben gelingen werde, owweiter nichts beruhet, als auf dem Glauben, denfremden Leuten zutrauet, welche ihm die Wirklich"der Sache versichern; und wenn ich alsdenn diese gringe Glaubwürdigkeit gegen den großen Glaudhalte, wodurch man bewogen wird, sein -0^*^