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Gold-Machen.
Denn, je aufrichtiger man von dieser Wissenschaftterrichkek wäre, desto mehr würde die BeschwerlichkeUund der massige Gewinst, den man davon zu hoffe» Wbe, in die Augen fallen müssen. Selbst die hitzigst^Laboranten würden dadurch vielleicht anders Sinstvwerden. Und sollten wohl viele Menschen Lust bej^'gen, ihr Leben bey den arsenikalischen Ausdünstung^»,womit die Schmelzöfen der Alchnmisten gleichsamnebelt sind, in Gefahr zu setzen? Die Liebe zum Leb^ist doch bey den meisten Menschen jederzeit größer, a "die Begierde zum Golde. So wenig man also befüEten darf, daß der Werth des Goldes merklich fall^werde, wenn man neue Bergwerke aufnimmt, oder rwenig wir eine ausnehmende Veränderung des Handelebemerkt haben, als die Spanier den Weg nach Goafunden hatten: eben so wenig würde man auch vo» dftbekannt gemachten Kunst, die geringern Metalle &Gold zu verwandeln, gefährlicheFolgen befürchten ditt'sen. Ich weiß daher auch nicht, ob ein Fürst nag?Billigkeit handeln würde, wenn er einen Adepten ü''ner Freyheit beraubte. 4 ) Noch weit ungegründ^rer ist die Furcht , daß so gar die Grundfesten ^heiligsten Glaubens dadurch wanken- gemacht rve^ben könnten, wenn man die Verwandlung der $ e '.«ungern Metalle in Gold zugäbe. Man würdesolche Weise die Veränderung des Wassers in $?*!»Glicht für unmöglich halten dürfen. Welch ein W*glück! Werden dadurch nicht die Wunder unsers th^ersten Heilandes verkleinert? So reden vielleicht eiuiffLeute. Aber diese aufrichtige Männer entsinnen f*p?ohne Zweifel nicht, daß die Gottheit selbst nichte wirkt,was unmöglich ist. Verwandeln und verwandelst *1/«ach Verschiedenheit der Umstände, ein sehr großer U»'Eerschied. Dorr sind Befehle, ja nur ein Wink, Hstatt aller Mittel, die von den Menschen gebrauttoe*en muffen ; und das heißt ein Wunder. Hierh".