Gold-Schlager, - 567
. r r. Das Reißmesser, Fig. 1045, ist ein Messereiner doppelten Schneide, vermittelst dessen die^ietallplatten, wenn sie noch stark sind, getheilet werden.
12. Mit der so genannten plarrenschere, Fig.£046, die den Schafscheren völlig ähnlich ist, wer-ven die dünnen Metallstangen, wenn sie von dem Am-kommen, zerschnitten.
r Z. Die eiserne Presse, die Hautform trocken jttpressen, wenn sich die Feuchtigkeit der Luft hinein gezo-gn hak, wird die Formpreffe genannt, Fig. 1047.^r>ie hat folgende Theile: zwo eiserne starke Platten, a,die untere ist an zwey eisernen Stäben e befestigt,obere aber steckt auf den Stäben beweglich; des«^rgen hat sie auf ihrer obern Seite einen Bügel e,vermittelst eines Nagele die Spihe einer Schrau«pe ä beweglich befestigt ist. Die Mutter der Schrau-rr ist in dem Riegel f angebracht. Die in der Werk-Stätte befindlichen Dünste ziehen sich in die Formen,Und der Anstrich von Eyweiß und Gewürze wird da«^urch kleberig; dieses hindert den Schuß der Metall-blätter, und daher muß die Form, so oft sie gebraucht^lrd, von dieser Nasse befreyet werden; widrigenfalls^ürde die Arbeit des Künstlers sich verzögern, und erputzte mehr Zeit zum Schlagen der Blatter anwenden.
bestreuet dieserwegen jede Seite der Form mit zer°'loßenem Marienglase, und reibet es mit einem rauhen^seufuß ein; dieses nimmt das Kleberige des Anstri«chks weg; die innere Nässe aber trocknet er vermittelstver warm gemachten Presse aus. Er bringt in dieserAbsicht die Form, damit sie nicht verbrenne, zwischen«^ey dünnen büchenen Brctern in die Presse, und ziehtme Schrauben scharf an. Nachdem er viel Feuchtig«Elt entdeckt, muß sie lange in der Presse liegen. Als-enn legt er auf die glatte Bahn eines Hammers eineÄange oder einen Ring, stellt die Forin darauf, undsalt fix dergestalt, daß er durch alle Blätter durchbla.
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