Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
568
JPEG-Download
 

568

Gold-Schläger.

fett kann. Ist in der Form noch Nasse, so setzt sie f>$/nach der Natur der Dünste, an das kalte und schereMetall des Hammers. Das Pressen muß alsdenn/lange fortgesetzt werden, bis, bey dem DurchbE*durch die Form, des Hammer nicht mehr anläussWeil aber durch das ManenglaS die Hautform Flecksbekommt, wovon das Silber anläuft, so reibtGoldschläger diese Flecken auf den Blättern dero^NFormen ab, und schlägt hierin das Silber. ErreiMdalsdenn die Form ohne Marienglas bloß in der PrE

14. Das Blatt- oder Schneide-Rüsten, 3 $'

1048, ist ein zartes Fell, welches über ein Bretch^genagelt, und zu der Gestalt eines etwas erhaben,eKüssens ausgestopft worden ist, Man nimmt dazuSchaf- oder Kalb-Fell, welches man mit aepülvertckDiarienglase eben reibet, damit die Goidblätter, wem)man auf diesem Küssen mit dein Karren yt Quadratsschneidet, nicht an das fette Leder ankleben. ^Küssen hat gemeiniglich die Länge und Breite eintBlatts Papier in Folio, tf

15. Der Rarren, Fig, 1049, besteht ausscharfen stählernen Klingen, a, b, welche durch ^den c in einer parallelen Entfernung von einander 9halten werden, Vermittelst dieser Schraubenman auch den Karren enger oder weiter machen, nn^dem die Blätter klein oder groß seyn sollen, Man 2zu jeder Art von Gold- oder Silberblättern einen .sondern Karren ; alle aber haben einerley Figur uAbsicht. Sie sind bestimmt, aus den gesthlagenGold- oder Silberblattern auf dem Küssen voökpnUne Quadrate zu schneiden, wie man sie in den papierBüchelchen zu verkaufen pflegt. Man fasset denK „ren, in dieser Absicht, oben an dem, auf den ^ben angelacheten Bügel ä an, und drückt damitKarren auf das Goldblatt nieder, so zerschneidetKarren mit seinen zwo scharftn Klingen das