570 Gold-Schlager.
Elle zur Länge hatte, vorher geschmiedet hat, so entß^hen aus dieser Elle Metall zwischen den Walzen deStreckwerkeö, was das Gold betrifft, 5 Klafter (")’die Elle Silber hingegen bekommt auf diesem Stre"'Werke eine Lange von 9 Klafter. Zwischen deinS^rken glühet man sowohl das Silber, als das G»^.'Dieses erweicht die Metalle, weil die Stahlwalzenheiß werden, und mit geringerer Kraft des Widerst^'des das dicht gepreßte und also härter gewordeneoder Silber dehnen würden. Unterdessen daß man &so das Gold oder Silber glühet, gewinnen die Waft^Zeit wieder kalt und hart zu werden. Das Srrcckckselbst dauert eine halbe Stunde. Endlich schraub^man die obere Walze, indem die Goldstreife inn"/,dünner und länger gestreckt werden, mit einem Sch^'sel allmählich näher auf die untere Walze, und zulch'ganz nahe herab, bis das Gold oder Silber endlichne gedachte Klafterlänge, die Breite eines Finge^und die Dicke von starkem Papier erhalten hat, 0^wie ein langes Fensterbley ausgestreckt worden ist.
Hierauf bieget man da» gestreckte Gold oder Siff^wie einen Bindfaden, dessen Enden in der Hand etliCMahl zusammen genommen werden, um ihnzuverku^zen, und ein Gebünde daraus zu machen, zusammen, & 1das Metall etwann nur eine Spanne lang zuftmini^gelegt ist, und aus lauter Schichten von Streifen ^steht. Dieses zusammen geschichtete Metallgebünde,dessen beyde Enden man mit einem Faden zusammenbunden hat, damit die Schichten nicht unter denmerschlagen aus einander weichen mögen, (wovonsich aus Fig. iqjo einen Begriff machen kann,)unter wiederhohltem Glühen, auf einem kleinenboß geschlagen. Man hält hierbey dasMetallgebü^
Eine Rlafcer ist eine Länge von - ». einer halben Elle,
der Raum Machen dni beyveu «uSgeftrecklen Arann.