Gold-Schlager.
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Wif bet linken Hand, und schlagt mit der stumpfen^Piße (Pinne) eines Schmiedehammers das Gebündeerst der x^nge nach, einen Schlag neben dem andern,und hernach auch in die Quere. Die Schlage, welchew die Länge geschehen, treiben das wie Fensterbley ge.l^ltete Metall breiter, die in die Breite hingegen ma-chen es länger. Nach jedem Ueberhammern glühetsnan es, legt es von neuem wieder zusammen, daß daö-lknige, was erst auswendig war, und vom Hammerberührt ward, nun inwendig zu liegen kommt, undbindet es wieder oben und unten mit einem BindfadenWammen. Zum Zwifchgolde wird aus anderthalbMark Silber eine größere Länge, als die von 9 Klaf.
gezogen. ZuleHt schlagt man daö Metallgebünde^.'ider stachen Bahn des Hammers, um die von denSchlägen mit der Pinne entstandenen Beulen wieder-"aus zu bringen, und klopfet hie ausgesprungenenicharfen Ecken oder Seiten der Streifen gerade. Die»K8 Gebünde hat den Bortheil, daß ein einziger Schlagdem Hammer zugleich alle darunter liegendeschichten treffen und strecken möge, und zwar nichtUngleich, wie sonst unfehlbar geschehen müßte, wennAnn einen Goldstreif von 5 Klafter lang, Stück vor^tück, oder Stelle vor Stelle, mit der Pinne desHammers lang und breit schlagen wollte. Auf solche^ist wird dieser Streif, der einige Klaftern lang ist,2 Querfinger breit, und von der Dicke eines Papiere-,dem kleinen Amboß, der etwann z oder 4 Zoll im, 5brat hat, unter wiederhohltem Glühen, zugedach-te Größe geschlagen.
Aus diesem aufgebundenen, und von den Faltenlemer Zusqinmcnlegung wieder zu einer geraden LängeUSgedehnten Metqllstreife, werden mit der Schere,6>g. 1046, viereckige Platten, von 1 Zoll im Quadrat,vfichnitten. Diese Goldplakten werden hieraufzwischenv>e Blatter her Pergament - oder Quetfchform gele«