Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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572
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572 Gold-Schlager.

gek, und auf dem Marmor mit dem Werkharnnicr,Fig. 1042, indem man die Form beständig nach ^Haminerstreichen mit der Hand wendet, frey und oh»talle Bedeckung geschlagen. Diese 150 Goldblärtckwiegen 20 Ducaten; 150 Silberblatter aber 6 Loth'Diese Platten schlagt man in der PergsuwntforM stlange, bis jede Platte, welche vorher i Zoll groß war,

nunmehr zwischen jedem Pergamentblatte z Zoll iwQuadrat bekommen hat,

Haben die Blatter in der Quetschform die gedachstGröße erhalten, so werden sie in der eisernen Schachtgeglühet. Es werden insgemein Blätter aus vier Qu^schen zugleich geglühet, und ein Pack nehen das andersgesetzt, Ohne dieses Glühen würde das Gold sprö^werden, und beym Schlagen Schaden leiden.

Hierauf werden die dreyzolligen Platten, zwischr"die Blatter einer größer» Pergamentform gelegt, *° 6sie mit einerley Hammer und auf eben dem Sceine ä 1 *vierzolligen Blättern geschlagen werden. Ein jedesdiesen 150 vierzolligen Goldblättern zerschneidet st** 1 *auf dem Küssen, Fig. 1048, mit dem Reissmesser, FA1Y4; , jedesmahl 2; Blätter zugleich, in 4 gleichtTheile, d. i. in ioo kleinere Blätter, indem man iw'mer 2 5 Blätter mit ihren Hälften zusammen falzet, uu" !solchergestalt über das Kreutz durchschneidet. Diese 1schnittene Viertel verwandeln sich nunmehr in 6 °°Blätter, jedes von 2 Zoll. im Quadrat. Diese werde»aledenn in die Hautform, und zwar zuerst in die Loth'Form gebracht, und so lange auf dem Steine mit dewschweren Formhammer geschlagen, bis die Gold - ^Silberblatter zwischen den häutigen Blättern derFor^mit ihren Enden hervor dringen, welche mankratzt oder abbürstet, und welcher Abgang ungefähr 1Loth beträgt. Diese Blätter ninnnt man alsdenn auder Form, und zerschneidet sie, auf eben die Art voNeuem in 4 Theile, so erhält man 2402 Goldblatte,