Gold-Schläger.
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Jeteg von anderthalb Zoll im Quadrat. Hierauf bringtMan diese zerstückten Viertel, d. i. die 2420 Goldblät-^r in die letzte oder Dünnschlageform, 2 bis 3 Skun-lang, bis diese anderthalbzolligen Goldblätter überbeuRand der Form heraus geschlagen worden sind, undMan wieder Kratze erhalten hat. Vorher aber werden"ie 2400 Goldblätter in 4 Hautformen eingetheilt, de«jede 602 Blätter bekommt, und so werden sie zum* c ^fen Mahl geschlagen.
Endlich befestigt der Goldschläger diese letzte Formburch die Spannzange, Fig. 1244, zieht mit der Werk«sänge, Fjg. 124z, ein Blatt nach dem andern vonForm ab, und legt es auf das Küssen; gibt hier-auf, vermittelst der Schrauben, den Klingen des Kar.tett , Fig. 1049, eine solche Entfernung, als die Num-Mer einer jeden Art von Goldblättern erfordert. Erbeschneidet mit den Klingen des Karren jedes Blatt erst*Mch der Länge, und alsdenn nach der Breite, wodurchein völliges Quadrat entsteht. Wenn etwann einBlatt bey dem Auflegen oder Zerschneiden reißt, so er-öänzt er es durch ein Stück von dem Abgang, drückt esMit der Werkzange auf, und macht es durch den Kar-te , n den übrigen gleich.
Die letzte Verrichtung des Goldschlägers ist, daß" Blatt vor Blatt mit der Werkzange zwischen dieBlatter eines länglich viereckigen Buches von zartenund dünnen, und vorher mit rothem Bolus bestrichenenPapier, (welches die Papiermüller besonders zu diesemBehuf verfertigen, und Goldschlagerpapier nennen,)welches vorher auf dem Steinejglatt und warmLejchlagen worden, damit die leichten Goldblätter sichmcht daran anhängen. Fallen die Goldblättchen fal-^ 3 , oder nicht so, wie man es wünscht, zwischen denflattern der rothen Büchelchenö nieder, so bläset manwenig den Athem daran, wodurch sie endlich wiedereinander glatt ausgedehnet werben. In dieser
Ge.