Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gosse.

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Verrichtungen bey öffentlichem Gepränge; und wenndie fremden Abgesandten bey dem Kaiser Audienz ha.ben, so müssen sie sich dabey mit kostbaren Zobelpelzenund dergleichen Müßen einfinden, welche das Kennzei-chen ihres Standes, oder vielmehr ihrer Würde, sind,indem die Handlung unter den Russen eine sehr rühm.liche Beschäftigung ist. Unter ihre Privilegien gehört,daß sie als adelige Personen Landgüter kaufen, auchadeliges Frauenzimmer heurathen dürfen. Sie woh«Um alle in Städten, und wenn sie reich sind, werdensie auch sehr respectiert.

Zgfier, siehe Gurgel. Hals. Rehle. Schlund.

'°°fTe (die), von dem Zeitworte gießen, i. Ein Gieß«Haus, doch nur in einigen oberdeutschen Gegenden.

2. Die Oeffnung in einer Küche, oder in einemWaschhayse oder Stalle, durch welche man das unrei.Ue Wasser aus- und weggießet, der Guß, Ausguß,Durchguß, und weil solche gemeiniglich vorn mit ei-Nein ausgehöhlten Sreine versehen ist, der Gußftein,Spülsteiu, Wasserstein, Nieders. Gatensteen;Fr. Lvier.

In den Memoires der pariser Acad. a. d. 1. 1767 , S.*33, findet man «ine Abhandlung des Hrn. DeparcieutH® 1 » einem Mittel, wodurch man verhüten kann, daß aus denAbzugriöchxri, der Küchen oder aus den Gossen kein Gestankiurück trete. Das Becken des Gußstcines soll beständig so viel5 lt Wasser angefüllt seyn, daß der Schüttstein mit dem untern^ade „Nker der Oberfläche sieht. Die beygefügte Zeichnungmach^dicses leichte Mittel deutlich genug.

2 Im Bergbaue ist es ein hölzerner oder steinerner^rog, worein die Kunstgezeuge ihr Wasser ausgießen.^ 3 . Dasjenige Gerinne auf oder an den Straßen,fassen oder gepflasterten Wegen, durch welches das^kgenwasser abfließt, die Gassenrinne, Nieders. die^eiuie, Rönne, der Rönnftein, Putte. S. Ruins»

&te Dachrinne jwlschcn zwey Häusern eine Gore" tS«ute genannt.

Goßla-

mittlern Lat. ist Gota,, fin Canal, und im NttdmaH,