Grad-Buch. Gradieren. 615
lenden Linie hängt. Man mißt vermittelst dieses Jnstrumrn«lt *t (welches so leicht als möglich seyn muß, damit die Kette?? cr . Schnur keine zu große Krümme mache,) dir Grade des^skigees und Fallrns einer Linie, welches man auch das Ab,^agen der Linien nennet; auch zieht man, durch dessen Hülse,von einem Punct bis zu dem andern eine söhlige Linie. Wen»»icm wisse,, will, ob die Haken dem Durchmesser parallel sind,J° häng; man den Gradbogen an eine scharf gespannte Schnur,vnd bemerkt aus einer Seite den Grad, welchen das koch ab-Mcidet; hängt denselben alsden» auf die andere Seite derSchnur, und bemerkt auch hier den Grad, den das Loth am«* bf - Sind beyde einerley, so ist der Gradbogen richtig; wo«der nicht, so beugt man die Haken so lange auf und zu, bisLoth auf beyden Seiten der Schnur einerley Grade angibt.Pfeilen beugt man die Haken in keine runde Figur, sondem!? » daß sie einen rechten Winkel formiren, und die Spitze die»I e * Winkels gerade über sich steht, wenn der Gradbogen aa? fr Schnur hängt. Hierbey hat man den Vortheil, daß dir-!? Instrument eher zur Ruhe kommt; es müssen aber auch hier7^ Spitzen der Winkek dem Durchmesser des Zirkels vollkom-men pacalle! seyn. Zuweilen ist der Gradbogen auch so einge-Mir, daß man darauf die Sohle und Seigerteuse einer ab-hängige Linie finden kann.
in der Seefahrt ein Buch, worin dieSeekarten, die Aussichten der Küsten u. st f. befindlich^d; weil die Bestimmung der Grade der Länge undgl eite, das wichtigste Stück solcher Karten und Zeich-nungen ist.
ao-Eeirex, L. Soda, Fr. E'chelle, eine io Grade»theilte gerade Linie, die Grade der Veränderung ei-L andern Körpers darnach zu bestimmen; dahin be-^ nders die Gradleitern an den Wettergläsern gehören.§^ e / l'ehe Grarh-Gäge.
PWK,t ' stehe Grath-Sparren,oictert, welches vermittelst der latein. Endung —»e, V vermuthlich aus dem Worte Grad gebildet, oderj b dem inittlern Lat. Zraäuare verderbt worden,, zun?m höhern Grade der Güte bringen; besonders inw'Kenden Fällen.
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