Gränze. 637
~ mit den Zahlen i, 2, z, 4 u. s. f. zu bezeichnen,^üinrnt innerhalb der großen Markung eine geringereso werden die römischen Zahlen: I, II, III, IV,J?* f* f. gebraucht, um beyderley Markungen zu unter«scheiden. Dieses Numeriren ist sehr vorkheilhaft, weilMan so gleich, wenn ein Stein zu Grunde geht, solchesMisten kann, auch wie viel zwischen den noch stehendenhmein gehören.
. Ehemahls wurden auch die Gränzsteine oben mitkmem Kreutz bezeichnet. Heut zu Tage pflegt man aufGränzsteine, insonderheit Nebensteine, eine so ge«^nnte Runse oder Schleife, welche bald gerade, baldkrumm, bald eckig ist, nachdem die Gränzlinie, aufMelche sie weifen, gerade, eckig, oder krumm lauft, ein-iuhauen. Dost) ist dieses Zeichen nicht allezeit für zu-^rrlaßjg zu halten; der stärkste Beweis muß vielmehruus innern Bezeichnung genommen werden. Vor-mahls wurde zwar eine solche innere Bezeichnung nichtfür wesentlich gehalten; aber heut zu Tage wird doch,uey Ermangelung derselben, derStein für keinen wah-ren Gränz - und Markstein, sondern nur für einen ge-meinen Feldstein gehalten, zumahl, wenn er in seiner»igur und Größe nichts vor diesem'vorauö hat, es sey°dnn, daß mit andern unumstößlichen Beweisen darge-han würde. Laß der obwohl ohne innere Bezeichnunggefundene Stein ein wahrer Markstein sey.
Zu den innerlichen oder verborgenen Zeichen, vonZeichen hier die Rede ist, und welche Zeugen, Merk-lichen, Belege, Beylagen, Junge, dasLoozeichen,me Marklosung, oder nach der Kunstsprache der Sieb--j!?* ""d Untergänger, Srein-Eyer, auch nurichlechtweg Eyer, Jtal. Luaräia, genannt werden,U"nmc man, vornehmlich zu den Ortsteinen, 2 oder3 Steinchen, welche aus einem breiten Steine oderDachziegel von einander geschlagen sind; diese legt manEingraben also bey und neben die Marksteine, daß
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