Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gränze.

mit der Zeit die. Kreutze oder Merkmahle auswend Sverwachsen seyn, und endlich streitig werden, ob e < (Gränzbaum sey, oder nicht: so darf man nur 0;diejenige Seite, wo man das Zeichen aus obigen G"'den vermuthen kann, indem man doch auch äußer"^an dem Baume etwas knorriges und erhabenes bewt

ken wird, einhauen, und den Baum abrinden; da

sich denn, wenn es zumahl ehedem hinein gebranntunter der äußern Rinde selbst gar bald anzeigen 'ob ehedem ein Granzmerkmahl darein gehauensey, oder nicht. Ist der Baum, den man zumBaum macht, noch im Wachsthum, so wird nian^den, daß das eingehaltene Kreuß in der Länge der s^nicht nur ordentlich mit Rinde, sondern auchwarte mit Holze überwachst. Am sichersten ist,man die Zeichen an den Granzbäumen wenigstens afünf Jahre erneure.

Wege und Straßen halten an vielen Ortenzen. An denselben aber sind Gränzhaufen eben st ynig von Dauer, als im Sande und auf Viehtrift^weil die Reisenden die Haufen in gar kurzer Zeit Jfahren und zertreten; und was noch das schlimmst* ®bey ist, so werden sowohl die Fahrwege undals auch Fußsteige, von Reisenden zu viel veräl'd*^

Man pflegt zwar, wo Gränzwege sind, an"len Orten, entweder Gränzhaufen einander gleich ^oder einen auf'der einen, und den folgenden auf udern Seite, abwechselnd auszuwerfen; doch hebt dm^alles die baldige Veränderung der Haufen nicht auf- ^dauerhaftesten Gränzzeichen an Wegen und St^^sind die Säulen, zumahl, wenn um dieselben E,Steine gesetzt werden, damit die vorbey fahrenden ^aenachsen die Säulen nicht beschädigen können. , (tbesten ist, wenn die Gränze nur auf der einen & ^am Wege fortgeht, indem dieses viele Weitläufttg^,en verhütet, wenn auf einem solchen Wege