692 Gränz-Visitation. Gräsling.
Gränz-Visitation, siehe oben, S. 65z.
Gränz-weg, siehe oben, S. 642.
Gränz - Wüdbrer, siehe Gränz - Schütze.
Gränz-Zaun, siehe oben, S. 665, f.
Gränz-Zeichen, siehe oben, S. 626.
Gränz-Zug, siehe oben, S. 65z, u. 670, f. g,
Gräpel, (der) ein im Bergbaue einiger Gegendenches Längenmaß, so weit als man mit den ausge^,ten Fingern greifen kann; eine Spanne.pel machen ein Lachter. Siehe Grapsen und
Gräseln, ein nur bey den Jägern übliches Wort, %ches das Diminutivum von grasen ist. Der 6'gräselr, wenn er im Gehen das Gras mit denlen abschneidet, und es entweder fallen läßt,in die neue Fährte mit eindrucket. g
Gräserey. 1. Das Grasen, d. i. das Abhauen;Grases mit der Sichel. Die Gräserey verbiet'verstatten. D«
Noch mehr, 2. das zum Futter für das Vieh.-^c,liche Gras selbst, und der Boden, worauf eS n^jj,so fern es mit der Sichel abgeschnitten werden t ,wodurch es von der Weide, Wiesewachs u. f. f*
schieden ist. Wiesewachs und Graferey sind
nothwendige Stücke bey einem Landgure. ^zur Graserey stehen lassen. gt
Von der Gräserey in den Waldungen, 'iin Art. Gras.
Gräslcin, siehe Gräßlein.
Gräsling. (der) r. Im Weinbaus der Nahch^FachferS, d. i. einer zur Fortpflanzung besti'N''Rebe, so lange sie nur noch ein Jahr alt ist. ^„t.zwey Jahre alt, so wird sie erst ein Fächstr 9^^,Vermuthlich wegen seiner Aehnlichkeit mit delNse, besonders der Farbe nach.
2. Ein Fisch; siehe Gräßling.