Grätz-Gatten. Graf. 695
Siehe Grad, und Schreiten, welcher durch
-“wKmmg des Zischlautes daraus entstanden M.
Hoher im g. L. grätsch ig, einen grärschigen^rang haben, im Gehen die Beine aus einanderlperren, Oberd. grarig, gritkächt; der Grär-Erärfchbein, der einen solchen Gang hat, u.s.f.
harren, siehe Rräy-Garten,b uirch (*) # was Grauen, d. i. eine mit Schauer ver-E undene Abneigung und Furcht erwecket. Ein gräusbe-® 2Slutba& . en 3 erec Bedeutung für Grauen
lick erweckend, ist im g. L. graulich üb-
Der. Wohl aber braucht man es in der Spracheb« tägliche,, Umganges, den sehr hohen Grad einer je-** Unangenehmen oder widrigen Sache zu bezeichnen.
Ud"* örtlicher Hunger, Klage!. io. Ein gräu-schmerz. Ein gräulich großer Wolf. Gräu-
schreyen.
tÄ^?^'Erz, im Bergbaue, das zu Graupen oder^^raupeln gepochte Erz.
^upel„, so das Hülfswort haben erfordert, in Ge-lalt der Graupe!, d. r. kleiner Stücke, herab fallen.j. s ^ird nur unpersönlich gebraucht, besonders von^Men,Hagel,oder zu kleinenKörnekN gefrornenSchnee;^'8re6ller. Es fchneyere und gräupelre die ganzeG^^cht. Wir hatten bey der Ralce etwas Gräupeln.
Ex.^'^ler, siehe Th. V, S. 30.
0 r 'v*)]li«] L. Lomes, Fr. Lonne, die Gräfinn,
' ^omiritsg, Fr. Lomreffe; ein sehr altes Work,Xx 4 wel-
.
grouwelik, im Da», gruslig, Schweb- xruk-
^"".lautet im Fränkische» schon im?ttn Zahrhun-°ute G^VU, „n Anqels Gerefa, im Nickers. Grefe, lmEnql.
, und smuetlctt auch Revc, im Dä» Geäve, im Sckwed.
i mittlern £«- Grafio. Es ist wohl nickt leicht em
> -^srt, dessen Abstammung man mühsamer »achgesvrschkt
als dieses, und dessen migeachtet ist doch das Beste,
mas davon gesagt worden, weiter nichts als Muthmaßung.
! lasse» es von grau abstammen, weil man j» Trafen
nur