Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gras.

Den Stängel des Grases nennt man den - ,

L. Culmus, Fr. Tuiau, welcher aus geraden, rundchen, gestreiften und inwendig hohlen Röhren oder6>'lenken zusammen gesetzt ist. Die untersten Gelcksind immer die kürzesten; und je weiter sie sich von ° ^Wurzel entfernen, desto länger werden sie, so daß ^oberste die größte Lange hat. Die Verbindung “Gelenke machen die dazwischen besindlichendie etwas tiefer und glatter sind. An jedem Kn^ ^befindet sich ein Blakt; mithin hat der Halm stBlätter als Knoten. Die Knoten aber können^Wurzel schlagen; und dieses geschieht, wenn biestigmit Erde bedecket werden, welches um desto eher 9schehen kann, da die untern Knoten näher bey ein^,verstehen. Schlagen diese Knoten Wurzeln, st^rben sie auch über sich einen Halm, und hierin best ^die Vermehrung deö Getreides, welche der Hr. 2?^,von Wolf zuerst bekannt gemacht hat, und sich ^derb «ufetne tiefere als gewöhnliche Saat gründet-■Die Blärrer bestehen aus Gefäßen, die der -st ^nach neben einander hin laufen, ohne ein neßföch^Gewebe von kleinern und größern Maschen zu bu ^welches man an den Blättern anderer Gewachstrnglich wahrnimmt. Jedes besteht aus zweynähmlich der Blattscheide und dem eigentlichenJene, welche die Stelle des Stieles vertritt, entsteh,unmittelbar aus dem Knoten, ist in Gestalt einer ^re zusammen gewickelt, und umschließt daö GelenHalmes. Da« Blatt selbst steht von der Scheid «'ter einem Winkel ab, hat eine mehr oder weniger?".^Oberfläche, hingegen eine glattere Unterfläche,gleich breite Ränder, und endigt sich in eine nie?[ f(Jweniger scharfe Spitze. Bey vielen ist auf derFläche eine Erhebung (Marina) wahrzunehmen- „fEhe der Halm schösset, wird man in deraus der Wurzel sehr dick hervor gewachsenen & ' ^ j