Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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786
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786 Grau.

oder lemblüthfarbig,diris6e1m,AriäeIm ist eineVi^Schattierung, nähmlich diejenige Schattierung .Purpurfarbe, welche zwischen der Nelken - und Msichblüthfarbe das Mittel hält. In der StaffirmErey erhält man diese Farbe durch eine Mischung ^Lack, Berlinerblau, und Bleyweiß, oder einem an^,Weiß. Der polierte Grund, welcher diesen Anst^bekommen soll, muß lichtgrau (indem man Weiß ^ein wenig Rußschwarz vermengt) gegründet werben-Die Seideufärdcr machen alle Arten des

das Mohrengrau ausgenommen, ohne AlaunDas Kochen und Waschen, ist wie gewöhnlich.

Bad besteht auö indianischem und Gelbholze, Orst'und grünen Vitriol. Das Gelbholz dient dendie Orseille daö Roth, und das indianische Hell: *Braune zu geben, und der Vitriol schlägt alle 'Farben nieder, d. h. er verwandelt das Bad insund zieht statt des AlauneS, die Farben aus und " „stigt sie. Die Farbenmischung richtet sich nachSchattierungen, welche man verlangt. Die Arte" ^grauen Farbe, welche mehr in das röthliche fallen,kommen mehr Orseille; zu denen hingegen, die ^itt das graue fallen, nimmt man mehr indianil^und zu denen, die mehr in das braune und gr""' 1zfallen, eine größere Quantität Gelbholz. Ueberh^,muß das indianische Holz sehr sparsam dazu gesetztden, weil es im Trocknen noch viel brauner wird, ",in diesem Falle gerade das Gegentheil von allen a"Farben thut. ^ f

Es soll j. B. nußgrau oder nußbraun, grisfärbt werden: so thut man in mittelmäßig heißes Waus'the von Gelbholj, von Orseille, und ein wenig vom ind>a > ^Holze, dreht die Seide in diesem Bade um, nimmt "dasselbe genug ausgezogen hak, heraus, und thut ausg»Äitriol in das Bad, um die Farben niederzuschlagen- . „ 01 tstatt des Vitrioles, bedienen sich Einige des Abspühlwai 'schwarzer Seide.) Man taucht aufs neue die Seide e »,wenn man bemerkt, daß die Farbe sich nicht gleich