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Graupe.
Dieses ist die ganze Kunst, die überall leicht nachi^machen seyn wird; nur muß man in Ansehung derZf'sehr sorgfältig seyn, wenn die Gerste aufgeschüttetZwey oder drey Minuten zu viel, verderben oftriem Mahl den ganzen Aufschutt.
Schiebers beytrage zur Beförderung der «Zauehalt»^Runde rc. Münster 1776, gr. 8. ©. r;c>, sgg. , a .
Die gewöhnlichen groben Graupen werden aus'ner Art von Stampfmühle, Fig. 1069,
Bey einer solchen Mühle, Getreide oder andere D>^auf eine vortheilhafte Art zu zerstoßen , müsse" \Stampfer senkrecht gehoben werden, damit sie ,,ihre eigene Schwere wieder hinab sinken, undge zerstampfen, was man unter dieselben legt. ^Auf die einfachste Art wird dieser Zweck erreicht, wen" " §«ine Welle durch ein Wasserrad in Bewegung setzt, und %<diese Welle die Stampfer durch Tangenten hebet. Soll l»^wegurg beschleuniget werden, so kann man auch einanbringen. In diesem Falle erhalt die Welle »b desdes c, ein Stirnrad 6, welches die Daum- oberWelle «f vermittelst eines Getriebes g an dieser letzter"in Bewegung setzt. Das Wasserrad c kann ein ober ^terschlächtigcs Rad seyn. Die Daumwelle es bewegtmein jeden Stampscr mit vier Tangenten (Daumen, odcArmen) k, die in ein und eben demselben Kreise auf der ^in gleicher Entfernung stehen. Die Stampfer ik fto®mein ,2 bis 14 Fuß lang, und 5 bis ivZoll ins Gcvü"'^Sie werden aus einem festen uud schweren HolztenJeder Stampfer fallt in eine Grube k, oder In «in (in«Grubenstockcs lm. Bey manchen Stampsmühlen läust r>'^ziger Stampfer in einer Grube, bey andern abergemein sinddie Gruben k rund; »nddieGruvdstäche^Mvlt
pftr wird nach Maßgeöuna der runden Aushöhlung
abgeründet. Uebcrdcm pflegt auch insgemein die (p"»des Stampfers mit E'ftn beschlagen zu seyn, und jedeWird mit einem eisernen Spiegel ausgelegt.
Bey den zu Verfertigung der groben Grauoer> «fer>,
Stampsmühlen, läuft gemeiniglich nm- ein einzigerin jeder Grube k des Grubcnstockcs > m; und die <£*• 1 - 0wohl, als die Gruben, sind mit Eisenblech beschlog^EStampfer stoßen nicht nur dir Hülsen, ftndern aucs'
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