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in ihrem Profil nach dem Zuflüsse benachbarter Gewas-ser richten muß.
Außer dem hat man sich vorzusehen, daß dieStra.ße nicht gerade zu dem herrschenden Winde aufstoße,sondern lieber sich mit einer Wendung demselben ent<ziehe; widrigenfalls verstopft sie jeder Sturm, und eswürden viele Monathe, ja zuweilen Jahre erfordertwerden. ehe sie von ihrem Strohme wieder aufgerüu-mer werden.
Die Damme selbst können gleich lang vorgerichtetwerden, wenn in der Gegend kein täglicher und starkerMeerstrehm langst der Küste vorüber fahrt. Ist aberdieses, so wird ein Damm länger, als der andere, an«geordnet. Fig. 1x35 stellt eine solche Hafenstraße vor.Gesetzt, die Mündung A läge in einem Serstrohmc,der von Osten her komt, und nach Westen fährt, sowäre slödenn der östliche Damm 6 zu verlängern, nichteben der Versandung zuvor zu kommen, denn da wäreeS zuträglicher, beyde Dämme gleich mit hinaus zuführen; sondern den Schiffen eine stille Einfahrt zuverschaffen, damit sie die Straße desto gewisser treffe»können, sonst führt sie der laufende Strohm nur garzu leicht vorbey. Wird die dem laufenden Strohme ent-gegen stehende Linie verlängert, so hemmet dieselbe seinenLauf, und die Schiffe treffen die Einfahrt desto gewis-ser. Da auch der Seestrohm das von innen ausstür-zende Flußwasser nicht störet, so kann daraus keine Ver-schlammung erfolgen, sondern der Fluß treibt alle«,was die See hinein spühlen könnte, an der verlänger-ten Seite vor sich hin. Diese Einfahrt desto beque-mer zu machen, kam. die Straße am Ende etwas aus-gebogen und erweitert werden, welches doch nur als-denn zulässig ist, wenn sie zu einer guten Tiefe fortge-setzt worden. Müßte aber der Skrohnr noch vor derStraße in der See selbst aufräumen, so hat man sichdieses Vortheils zu begeben, indem die Auöbeugung