Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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74 Hafen. 1

che die Annäherung ganzer Flotten verhindern. DieSperrung mit Ketten ist wohl ganz gut; einige großeholländische Admiräle aber haben gleichwohl glücklicheVersuche, Ketten mit Schiffen in vollem Segeln zusprengen, angestellt. Ich sollte glauben, daß eineReihe wohl mit einander verbundener Holzflößen nichtso leicht, oder wohl gar nicht, zu Grunde zu segeln wä-re. Vielleicht konnte auch die Sperrung vermittelsthin und wieder eingeschlagener Grundpföhle die Stellegeheimer Scheren vertreten. Auch die Versenkungunbrauchbar gewordener Schiffe würde hier nützlichseyn.

Ich habe noch die verschiedenen Bauarten derSeedämme zu erzählen und zu beurtheilen. Die er-ste Gattung begreift diejenigen unter sich, welche ausAaschinenwerken bestehen. Nachdem die Linie abge-stochen worden, und man den Grund in Ansehung sei-ner Ungleichheiten geprüft hak, um sich darnach in derAnlage deö Faschinenwerkes zu richten, bauet man denDamm auf eben die Art, wie die Buhnen und Pack-Werke auf großen Ströhmen angeleget werden, (s. Th.VII, S. 253, fgg. und Th. XU, S 259, fgg.) undgibt ihnen nach der Seeseite eine Böschung, da dieHöhe sich zur Breite des Fußes, wie i zu 2, auch wie.i zu 3, verhält, je nachdem das Werk dem Sturmeund Wellenschläge ausgesetzt ist. Innerhalb des Dam-mes kann rnan sich an einer Dossierung, wie i zu 2,begnügen lassen. Die Breite in der Krone läßt sichnicht allgemein bestimmen, indem dabey vieles auf dieTiefe des Meeres, vieles auf die Lage der Linie gegenden heftigsten Sturmwind, vieles auf andere Neben-Umstände ankommt. Zuweilen werden z. E. Galle-rien und Gebäude, ja so gar Batterien, auf solchenDämmen errichtet. Indessen muß die Krone nie-mahls unter z Ruthen breit seyn.

Weil