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Haft.
Die Kennzeichen dieses Jnsecten - Geschlechtes,find nach tinn<5 und Müller, folgende. Das Maulist ohne harte Kiefer und ohne Fühler. Ueber dennetzförmigen Augen befinden sich zwey große g'atte Au-gen, daß es das Ansehen hat, als wenn der Kopf mitvier Augen besetzt wäre. Die obern Flügel sind sehrgroß, und mit den Hintern, welche viel kleiner sind,senkrecht aufgerichtet. Weil der Schwanz bey einigenin zwo, bey andern in drey lange Bürsten ausläust:so hat LinnS dieses Geschlecht, wovon er überhaupt nArten anführt, unter zwo Abtheilungen gebracht. Die«se verschiedene Arten, welche man fast insgesammt aufeuropäischen Gewässern findet, weichen hauptsächlichin der Größe und Farbe von einander ab. Die größ-ten sind etwas über i Zoll lang, ohne die Schwanz-Bürsten zu rechnen, welche meistentheils fast eben solang, auch bisweilen noch länger sind, als der Kör-per. Die kleinsten Arten aber erreichen noch nicht dieGröße einer Mücke. Einige haben einen braunenoder okergelben Körper, und weißliche, bläuliche odergelbliche Flügel; andere sind schwarz, und haben auchschwarze oder hestss, schwarz eingefaßte Flügel. Esgibt auch einen weißlichen Haft, welcher unter die größ-ten Arten gehört. Bey einer andern Art ist der Kör-per, wie Glas, durchscheinend, und die Flügel gelb-lich weiß, und netzförmig gestricket.
Die Larve, welche mit dem daraus entstehendenHafte so ziemlich überein kommt, ist ein sechsfüßiger,gelblicher oder grünlicher Wurm, welcher zwey langefadenförmige Fühlhörner, und entweder drey lange,haarförinige Schwanzborsten, wie der daraus entste-hende Haft, oder drey federförmige Schwanzfp^enhat, die ihm im Schwimmen zum Rudern dienen.Diese letztere Gattung von Larven aber zeigt nach ih-rer Verwandlung nur zwo Schwavzspitzen, die nichtmehr federförmig, sondern wie Haare aussehen. DieH 4 Ringe