Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Haft.

Ringe des Hinterleibes sind auf beyden Seiten mitfedjss Fasern besetzt, welche einige Ähnlichkeit mit denFloßfedern der Fische haben, und, nach einiger Natur,forscher Meinung, diesen Jnsecten zum Schwimmen,Nach Andern aber zum Luftschöpfen dienen sollen.

In dem Larvenstande bleibt dieses Jnsect ungefährdrey Jahre. und wird hierauf, nachdem eö sich einigeMahl geha "-r hat, zu einem geflügelten Thiere, ohnesich vorher tu eine solch? Puppe zu verwandeln, welcheeine Zeitlang gagz still liegt, und nicht die geringsteNahrung zu üch nimmt. So bald die Zeit seiner Ver.Wandlung gekommen ist, schwimmt es ganz nahe ander Oberfläche des Wassers. Endlich zerreißt dieHaukoben auf dem Rücken, nahe am Kopfe, und das gefli'i.gelte Jnsect zieht sich nach und nach heraus; dochmacht es sich Nichteher von seiner vorigen Hülle, welchees gemeiniglich im Wasser zurück laßt, ganz los, bis al-le Flügel völlig erhärtet und ausgewachsen sind. DieseVerwandlung pflegt meistentheils in den MonathenMay und Junius zu geschehen. In einigen Gegendenfindet man diese Jnsecten um die jetzt genannte Zeit ;nMillionen. In Cärnlhen z. E. kommt aus einem Ba>che bey Latz jährlich insgemein einest) große Menge der-selben zum Vorschein, daß ein seder von den dasigenBauern oftmahls über20 Karren davon aufladen kann;denn diese Landleute pflegen dieselben auf ihre Felderzu bringen, und sie damit zu düngen.

Eine besondere Gattung dieser Jnsecten, ward am nAug.1757, r» Regeniburg an der Donau sowohl als auf der Do-uaubrücke, sehr häufig bemerkt, und der gemeine Mann hieltsie für Wunderzeichen, welche auf die damahligen Kriegsunru-hen zielen sollten. Diese Gattung war die von kinne so genannteEphemer» aus albis, margine crassiore nigticantibus, caudsbiscta , odck Ephemera alis albis minima.

Das fliegende Uftraas, oder der Hast, wegen desselben am nMtAuqutzmon. an der Donau, und sonderlich aus der steinernenBrücke zu Regensburg außerordentlich häufigen Erscheinung >md

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