Hage-Butte. 127
Rlunyer, Dan. -Hyveir ) Rrmz, Schlafkunz, imBrem. Kiffen, an andern Orten Burrelhiefe, so wieder Strauch, der sie trägt, daselbst die Burtelrose ge.nannt wird. Schon Ottfried nennet sie Hiafon.Dieser gemeine und überall bekannte Strauch wird inallerley Grunde unter allen wilden Rosen am meistengefunden, ob er gleich, wie alle bekannte Gattungender Rosen, in einem guten und lockern Boden, in ei-ner freyen, offenen und etwas erhabenen Lage, bessergedeihet und länger auödauern kann. Er vermehrt sichferner bald an Elchen Orten, die nicht bearbeitet wer-den, als unter andern in den Gebüschen zwischen an-dern Sträuchen und Dornen, sowohl im flachen Fel-de, wo er um die Dörfer, Vorstädte, Zäune, Mauern,Dämme, auch um die Gärten, Wiesen, Triften undWaldungen, an den Landstraßen, stark wuchert. Ebenso gemein ist er auf Hügeln und Bergen, bis zu densteilsten Anhöhen derselben, auch zwischen den höchstenKlippen, und selbst auf alten Ruinen und Mauern.Eben diesen Strauch wird man sowohl in tiefen Thä-lern, schattigen Laub - und Tangel- Wäldern, wie auchin den Bruch- und Erlen-Wäldern, als auf Kalkber-gen oder in dürren sandigen Heiden, wiewohl in sehrveränderter Gestalt, Farbe und Größe, gewahr. Dennwenn derselbe sehr nahe unter den Bäumen oder zwi-schen ihren Wurzeln entstanden ist, erlangt er öftersdie Höhe von 12, i; bis 18 Fuß, auch einen geraden,4 bis 6 Daumen starken, Stamm, die er ganz im Frey-en fast niemahls hat, wenn er nicht mit Fleiß besondersdazu gezogen wird, sondern aus seinen harten, holzi-gen und kriechenden Wurzeln mehr Brüt und Sprossentreibt, daß die Stämme nach einer starken Blütheleicht davon zurück gehen und absterben. Zuweilenbleibt er bey einer niedrigen, krummen und kriechendenGestalt, wenn nicht andere zu nahe stehende Sträu-cher ihn zum Theil in die Höhe richten helfen, da er
denn