Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Hage-Butte. 141

ite Terrine oder Schüssel gegossen worden, kann mangurrn Zwieback, der aber nicht zerbröckelt oder zer-schnitten, sondern ganz gelassen wird, einlegen, wel-chen die Suppe durchziehen und erweichen muß.Beym Vorlegen der Suppe bey Tische, füllet man,auf jedem Teller Suppe, einen oder zwey Zw-ebacke,nachdem sie groß oder klein sind, auf. Noch besseraber ist es, wenn man sich von Conditorn oder Ku-chenbäckern, so genanntes Klringebackenes von Bis-kuit halt, und diese kleinen Biecuite auch ganz in dieSchüssel einleget.

Zu einer Hagebutten-Torte, werden getrockneteGartenhagebutten mit Wein und großen Rosinen ge°kochet, durch ein Haarsieb, vermittelst der nach undnach aufzugießenden Brühe, getrieben, gestoßenerZwreback in der Maße aber hinzu gethan, daß einemit Zucker, Zimmer und fein gehackten Citronschalengewürzte Fülle steif und dick genug sey, sich mit einemButterteige zur Torte zu vertragen. Man kan» dieserTorte entweder einen ausgeschnittenen Deckel geben,oder, statt desselben, einen Deckel mit Sti iemeln auf-legen. Drese Torte ist auch eine Gastspeise vom er»sten Range, welche in heißer Jahrözeit lieber kalt, alswarm, gegessen wirb.

Den von den getrockneten Hagebutten mit Wasserabgekochten, und mit Zucker versüßten Trank ge-braucht man vornehmlich in Blutstüssen und Durch,fällen, wo man zusanunen ziehen und stopfen will, wiedenn überhaupt die Hagebutten, auf verschiedene Artgenossen, von einer gelinde anhaltenden und stärkendenWirkung sind; auch soll davon der Abgang des Urinsbefördert, Sand und Grieö abgeführet, auch der Steinselbst aufgelöset werden. Die letztem Wirkungen wol-len Andere allein den Samen zuschreiben, und Vielenoch ganz daran zweifeln. Den darüber angestelltenVersuchen und unkrieglichen Erfahrungen zu Folge,

geben