Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Hagel. 173

Liest verschiedene Feldfrüchte allemahl der gefährlichsteund schädlichste. Denn Erstlich find die S^cke derFrüchte alsdenn schon so weit gekommen, daß sie zuveralten anfangen. Die Wurzeln werden hart, ihreAuSsaugungSIöcherchen enger, und stehen ab. Mitden Saftröhrchen der Halme selbst geschieht ein glei-ches; nach weniger Zeit, etwann nach z oder 4 Wo-chen, erstirbt am Stocke alles. Er ist also, man mö-ge ihn entweder abschneiden, oder unberührt stehenlassen, neue Halme zu treiben unvermögend; undwenn er auch treibt, so kann er sie doch mcht mit Aeh-ren und vollkommenen Körnern versehen. Zweytensist auch schon die Zeit des Jahres so weit verflossen,daß sich die Grade der Wäime, die Beschaff- heiter,der gesammtrn Witterung, nicht mehr so verhalten,als die Grade des Wochsrhumeö d.r Pflanze er or-Lern. Wenn auch die Get-edestöcke noch etwas her-vor brächten, so ist die Witterung t och j, hk nicht mehrdiejenige, wie sie zu der Verroll ommnung der Früch-te erforderlich ist. D-ittenS ist d-e Zeit des Sommersnun auch schon so weit verstrichen, daß man außerStande ist, auf solche Felder andere Sommergetreide.Sorten, zu deren Ansäung sie erst zubereitet werdenmüßten, säen und erbauen zu können, folglich müßtensie unbenutzt bleiben. Wie soll sich nun der Landmannin solchem Falle verhalten? Würde er das Getreidehinweg mähen, so hätte er von den Stöcken nichtsmehr zu hoffen. Ließe er es stehen, so hätte er ebenso wenig zu erwarten. Denn stünden auch hin undher die Halme noch ausrecht, so wären \<e doch gewißhier und da von dem Hagel getroffen und wund ge-schlagen, welches die vielen weißen Fleckchen oberPuncte am Halme etliche Tage nach dem Hagelschlagedeutlich verrathen würden, daß, da hier die Sastca-näle gequetscht sind, der nöthige Saft nicht mehr biszur'Aehre aufstergt, sondern wegfließt, und man, an