Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
Seite
195
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Hahnen-Hode. Hahnen-Kamm. 195

Hahnen - Hode, (die) oder das Hahnenhödlem.

1. Eine Art kleiner Pflaumen, welche eine Abänderungder gemeinen Pflaumen sind; Prima amygdalina Linn.Der Hahnenhodenbaum, der sie trägt. Siehe un-ter pflaume.

2. An andern Orten sind die Kornellen oder Cor-nclkirschen, unter diesem Nahmen bekannt; daher derHahnenhödlein - Strauch, Lornus rruscula Linn.Siehe Z\ot*nciIc.

3. An noch andern versteht man darunter dierothen Beeren des Gpindelbaumes, Euonymus eu-ropaeus Linn. welche auch wohl Hahnenhütchmund Hahnenpfötchen genannt werden; so wie

4. an noch andern auch die Hagebutten unter die-sem Nahmen bekannt sind. Alles um der entwederwahren, oder eingebildeten Ähnlichkeit mit den Hodeneines Hahnes.

Hahnen-Hütchen, siehe im vorhergehenden Artikel.

Hahnen-R.ämmchm, siehe Hahnenkamnr-Rlee.

Hahnen - Ramm. 1. Eigentlich, der Kamm, d. i.die rothe' fleischige Substanz oben auf dem Kopfe einesHahnes, siehe oben, S. 183,und 186.

2. Wegen einiger Ashnlichkeit in der Zerglieder-ungskunst, der obere oder inwendige Fortsatz des sieb«sonnigen Benies, welcher dasselbe der Länge nach inzwey Theile theilet; Crifta galli.

3. Eine Gattung Pflanzen mit zwey ungleich lan-gen Paren von Staubfäden und bedecktem Samen, de-ren Blumenkelch in vier Abschnitte zerspalten und bau-chig, und deren Samencapsel in zwey Fächer getheilt,stumpf und breikgedruckt ist. Rhinanthus Linn. Alecto-rolophus Hall. ginne hat 7 Arten. Die bekannteste,und häufig auf unfern Wiesen wachsende Art ist: dergemeine Hahncnkamm, dessen obere Lippe an derBlumenkrone breitgedruckt und kürzer ist; Glitsch;Slirscher; gemeinerwiesenglitsch; Rlasfer; Rlapr

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