19 6 Hahnen-Kamm.
per ; Rlapperkraut; klingender Hanf; gelbes Lau-sekraut; Rodel; Ackerrödel; Geelrödel; Wiesen?Rodel; Schnurre; Schurre; Tasche,rkraut; kbi-nenilrus crista galli, corollis labio supenore compreffobreiüore Lim. Man findet ihn in ganz Europa aufWi.-ftn, und in einigen Gegenden auf 2sccf rn, als einsehr beschwerliches Unkraut. Seine Wurzel ist jährig.Sein Srangel wächst zuweilen nur i Schuh hoch, undohne Aeste, zuweilen aber bis 2 Schuh hoch. und mitvielen Aasten. Seine Blätter sind oval, glatt, und anihrem Rande gekerbt, bald länger und schmähler, baldbreiter und kürzer. Seine Blumen zeigen sich vomMay bis in den August in einer Aehre beysammen, inwelcher zwischen den Blumen kürzere, breitere, weißli>che, oval - lanzettförmige und rief gezahnte Blätter ste-hen; bey einigen ist der Kelch ganz glatt, die Kronehochgelb, der mittlere Abschnitt der obern Lippe deut-lich von den äußern getrennt, die äußere geädert, baldblau, bald blaßgelb, und die untere Lippe ungefleckt,und an ihrem Ursprünge mit zwo Erhöhungen besetzt;
- bey andern ist der Kelch zottig, die Krone blaßgelb, dieäußern Abschnitte ihrer obern Lippe bald blau, baldblaßgelb, und die untere Lippe gefleckt. Dreser viel-fache Unterschied hat Hckllern, Böhmem und Andern,Anlaß gegeben, aus dieser Art zwo verschiedene Artenzu machen. Die trocknen Samenbehältmffe geben mitden darin enthaltenen Samen, einen klappernden Tonvon sich. Diese, dem Landmann so verhaßte, Pflanzeist zwar eigentlich auf den Wiesen zu Hause, kommtaber mif dem Dünger auf die Aecker, vermehrt sich da-selbst häufig, und ist in Ansehung des Rockens höchstschädlich. Die Blätter haben einen zusammenziehen-den und etwas bitterlichen Geschmack, und taugen nichtzur Fütterung/ Wenn die Wiesen, zumahl die em>hauigen, abgemähet werden, sieht man von der gan-zen Pflanze nur den zarten Stange! mrd dieSameiibe-
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