Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
Seite
248
JPEG-Download
 

248

Haken-Pflüg.

Den ganzm B-m des Hakens mit seinem Gestellezu Einem Ochsen, erläutern Fig. 1159 und 1161.Erstere bildet die Klustdcichsel ab, welä^e etwas kür-zer, ungefähr bis a angebracht werben muß. Wieder Hakenbaum b c an den Scherben beststigt ist, zeigtFrg. ungenauer. In Fig. 1161 ist das Krnmm-Jvch auf oem Nacken des Och wir in seiner wahren Ge-stalt zu sehen, und zugleich wahrzunehmen, wie dieStrange vorn Joche sich nach den Scheiden herunter !erstreck n, wre die Lelt,chnnr liegt, und wie die Kluft-Deichsel an dem Gurte eingesteckt oder eingeschnal-let ist.

H e bey ist noch zu merken, daß die Ochsen, welche vorandern Hake» zw ysoänmg a"q-->ändig!: sind, sich zu diesemNicht schicken. Sie sind q- wohnt, sich, wenn die Schnur aa-gern-e», oder wenn g-rufen wild, immer nach ein und ebende selben Seite bin jn lenken. Dey dieser Anstalt °>b r mußder Ochs g-wöhnel werden, sich nach beyden Seile» zu lenken,Mithin rechts md links zu unteischeiden.

Bey Berechnung des Raumes, wie viel durchden Haken rn erner gesetzten Zeit dearbertec werdenkann, kommt sehr vieles auf die Beschafferrheit desWerkzeuges und des Viehes, auf die Jahrszeit, wor-in die Arbeit geschieht, auf die Beschaffenheit des Bo-dens, und auf die Stärke der Arbeiter, an. Den Er-fahrungen zu Folge sind, in einem festen Boden, in 8Stunden, wenigstens 72 bis i g z, in leichtern und san-digem Boden hingegen zoo bis Z70 Quadrat-Ruthenbearbeitet worden. Für den Wechselhaken kommenauf 8 Stunden, in strengem Boden 175, in Mittel«Lande 225, und in Sande 335 Quadrat-Ruthen.

Jn einigen Ländern und Gegenden, wovon Poh«len und Schlesien besonders zum Beyspiel dienen kön«nen, ist der Gebrauch beyder Werkzeuge, des gewöhn-lichen Pfluges und des Hakens, beysammen eingeführt, idergestalt, daß man sich zur Bearbeitung des AckerS jsowohl des Pfluges, als auch des Hakens, bedienet. !

Man