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Hopfen.
Blätter schmecken rauh und strenge; und wenn ihrerauch noch so wenig darunter find, können sie doch denan sich feinen Geschmack des Hopfens und des Bieresherunter sehen und verderben. Manche, die wegenVerhinderungen so bald nicht zum Abpflücken gelan-gen können, pflegen zwar denselben in denr Haufen um«wenden zu lassen; daS ist aber nicht dienlich, weil sichdas Hopfenmehl, als das beste, dadurch sehr anSrührt.Der abgepflückte reine Hopfen wird auf trockne und»om Staube gereinigte Böden gebracht, und nicht hö-her als ungefähr i Querhand geschüttet, und die Fen-ster vor dem Einregnen wohl verwahret. Bey gutemWetter werden alle Fenster und Luftlöcher geöffnet, derHopfen selbst aber wird täglich einmahl mit Vorsichtumgeschippet. Die von den Häuptern entblößten Ran«ken werden in feste Vündlein gebunden, und auf eineder weiter unten angezeigten Arten genuhet. Auchwerden die Hopfenstangen gehörig verwahret. Wennder Hopfen auf den Böden getrocknet ist, muß von demVorraihe so viel, äls man alle Jahr in seinem Brau«Wesen selbst zu verbrauchen gedenkt, doppelt abgemes-sen werden, um jederzeit auf einige Jahre Vorrath zuhaben; dieser muß aber vermittelst des Einpressens,wovon weiter unten sprechen werde, erhalten werden.Den völligen Ueberschuß aber verkauft man, wenn diePreise gut sind; und was nicht so bald verkauft wer-den kann, wird in enge Behältnisse fest zusammen ge-bracht, und vor der Luft verwahret.
An einigen Orten verrichtet man daS Pflücken desHopfens im Hopfengarten selbst unter freyem Himmel.Nachdem nähmlich mitten im Garten von einigen aneinander liegenden Stühlen alle mit Hopfen bekleideteStangen aufgezogen worden sind, macht man auf demdadurch entblößten Plahe ein niedriges Gestell von 4gabelförmigen Pfählen, so daß die Pfähle der Langenach, 2 bis 3 Ellen, der Breite nach aber i bis 2 Ellen