Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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140 Hopfen.

be nicht vergessen, imgleichen das Säen des Braun»Kohles (*) nicht unterlassen werden.

Em wohl zubereiteter Hopfengarten dürfte eigentlich nuralle 3, oder wohl gor, nach Einiger Meinung, nur alle 8 Jahrgrdünget werden; doch ist hierbcy die Beschaffenheit des Bo-dens in Erwägung zu ziehen. Einem schwachen Boden mußman, wo nicht alle Jahr, doch ein Jahr um das andere, mitgutem und kurzen Dünger, aus den Morgen ; Fuder gerechnet,zu Hülse kommen. Am nützlichsten wird, wenn in dem Ho-psrngarten nicht zugleich Braunkohl oder andere Gewächse gezo-gen werben, der Mist zur Herbstzeit, im Oct. oder Nov., miteinem zweyspännigeg Wagen in den Hopfengarten gesahren,u d zwischen den ang-häuften Reihen der Stöcke haufenweiseabgeladen, da ihn denn die Ardettsleute hernach bey den Ho»psensiöcken ordentlich austheilen, und entweder sogleich, oderrm folgenden Frühlinge, bey Beschneidung der Stöcke vollendsunterm betten. Wo das Eiasührtn des Mistes mit Pferden in«inen Hopfengarten gar nicht Statt findet, weil die Stöcke et-wann nicht nach geraden Linien, sondern unordentlich gepflanztfind, da ist es am besten, die Mistfuhren am Rande des Gar-tens abladen, und den Mist durch Arbeitsieme mit Schicbkar-reu hineta fahren zu lassen, damit nichts verwüstet und zertretenwerde. Will man sicherer verfichten, und die Stöcke schonen,so lässet man das Düngen-ans-eden, bis der Boden so fest ge-froren ist, daß er einen Lastwagen trägt. W-r aber im Herb,jre oder Winter nicht bat düngen können, der kann wiche-' nochim Frühlinge, eiwann zu der Zeit, wenn die Hopfenstöcke be-schnitten worden sind, thun; doch muß jetzt alles Fahren mitPserdeu in dem Hopfengarten unleibletben, und die A>bc>termüssen den vor dem Garten abgeladenen Mist mit Schrebkar-ren zwischen die Stöcke fahren, oder mit Körben dahin tragen,an gehörige Olle vertheilen, und sogleich unter die Erdebringen.

Man

(*) In dem zweyten Jahre, kann man, anstatt des Braunkohles,andere Kohlaiten, als: Weißkohl, Kohlradi, Blm.en-,Wirsching- odee savoyer Kohl, oder auch eine aa»; andereGattung Gewächse, als: Zwerg - Lchniinkbvhnen rc. er-wähle».

In Böhmen leidet man so wenig den Kohl, als anbereGartengewächse zwischen dem Hopse», weil eine daselbst ange-legte Plantage über eines Menschen Aller unverändert bleibt,weiches sich aber an andern Orten anders verhält.