Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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146 Hopfen.

lassen, so waren die Blüthen, wo die Asche häufigaufgefallen und hangen geblieben, gänzlich verdorret;und erinnert, daß auch übeedem dieses Mittel an sol.chen Orten unmöglich angebracht werden könne, woman sich der sehr langen kiefernen und fichtenen Ho«pfenstangen bedient. Gegen die Würmer könne auchdie Asche wenig helfen, weil sie sich tief in die Hopfen«Früchte einfressen, und ihnen also die oben hin gestreu«ete Asche wenig Abbruch thun kann.

Auch Hr. Rarhsmeister Reichardt versichert, gareigentlich angemerkt zu haben, daß bey denjenigen,welche, nach dem alten Vorurtheile, mit Schweinmistgedünget haben, der Mehl- und Honigrhau eben sowohl eingefallen ist, als bey andern, welche nicht da-mit gedünget Habens denn wenn einmahl solche schad«liche Thaue durch die bösen Dünste und aufsteigendenNebel, oder durch große Dürre in einem Distrikte fal-len, so wird aller Hopfen daselbst getroffen, er mag ge-dünget seyn womit er will.

Im 4 B. der leipz. Gamml. S. 44z, fgg. wirdangerathen, das mir einem verderblichen Thau vers««reinigte Laub abzublarren, worauf die Rankenwieder neues Laub bekommen, und durch diese Hülfezwey Drittel der gewöhnlichen Quantität Hopfen her-vor bringen würden. Dieses Mittel, wofern es da«mit seine Richtigkeit hat, dürfte vielleicht bey wenigenHopfenstöcken wohl angehen; allein, wenn man auchdurch das Abnehmen der Blätter den dritten Theil Ho-pfen einärnden könnte, und man einige Aecker abblat«ten sollte, so ist noch die Frage, ob nicht, bey dieserArbeit, die Kosten, wegen des vielen Tagelohnes, denNutzen übersteigen würden. Die Kosten könnten zwareiniger Maßen dadurch ersehet werden, wenn man die-se Blätter, welche das Vieh sonst sehr gern frißt, zurFütterung gebrauchen könnte. Weil aber durch dengefallenen Honiglhau allerhand kleine Insecten tau«