Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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156 Hopfen.

konnte es wohl eben so gut seyn, wenn beyde Enden in derErde niederwärts bedeckt lägen.

Endlich muß ich erinnern, daß das Erdreich, welchesüber die Steivreihen geieget wird, wo die Ranken eingesetztsind, von allein Unkraitte rein und frey seyn soll, daß esnicht zu trocken, sondern feit seyn und seine gute Feuchtig-keit haben soll; und endlich, wenn die Stelle, wo man denHopfengarten anlegt, abhängend und feucht ist, müssendie Beere nothwendig mit guten Gräben eingefassct wer-den, damit sie nicht von Wasser und Eisschwall erfülletweiden, und die Hopfenwurzcln davon verderben".

Der Rrebs oder die Fäulnisi der Wurzel entstehtentweder von allzu großer Nasse, oder von unvorsich-tiger Verwundung der Wurzel. In solchem Falle istnichts anders zu thun, als den verdorbenen Stock weg-zunehmen, und einen gesunden an die Stelle zu setzen.

Der Schimmel oder Moder ist ein Mos, welcheraus den stockenden Säften entsteht, und die Rankenund Blätter überzieht, und zugleich ansteckend ist.Die Hopfengärtner haben bemerkt, daß der Schimmel,wenn er einmahl an einem Flecke des Feldes festen Fußgest sset hat, bald alles überzieht, und baß so gar dasGras und andere Gewächse unter dem Hopfen damitangesteckt werden. Aller Wahrscheinlichkeit nachkommt dieses daher, weil der überaus kleine Samedieses schnell wachsenden Schimmele/ ober Moses, wieman ihn eigentlich nennen sollte, bald reif, und in derGeschwindigkeit über das ganze Feld weggewehet wird.Vermuthlich ist der übrig bleibende herum gestreueteSame von dem Schimmel des vorhergehenden Jahresdie Hauptursache, warum manche Felder etliche Jahrehinter einander mir dieser Krankheit angestrckc bleiben.Das beste Mittel «st, alle schimmelige Blätter undRanken abzubrechen, und sogleich an einem von demGarten abgelegenen Orte zu verbrennen, übrigens aberdahin zu sehen, daß das Feld allezeit in guter Verfass-ung bleibe, und kein Unkraut darauf zu dulden.

Die