Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Hopfen.

den, und ihn nach und nach so hoch abzublocken, alssie die Blätter abreichen können. Mit den abgebro-chenen Sprossen und Blättern füttern sie das Kuh-Vieh. Wenn nachher der Hopfen keif wird, wird ernach und nach abgepflückt. Und damit »erfahren siefolgender Maßen. Wenn die Köpfe eines Stockesgelb werden, und die Farbe eines Kürbiß annehmen,sich auch zwischen den Schuppen derselben bereits vielgelber Staub besindet, werden die Ranken um dieScange, ehe die Köpfe ihr Mehl und ihren Samenverlieren, am Vormittage früh ii F. hoch über derErde abgeschnitten, und zwar bey solcher guten Wit-terung, daß wenigstens auf denselben Tag gutes Wet-ter zu vermuthen ist. Nun aber wird die mit reifenHopfen umgebene Stange nicht sogleich aufgezogen,sondern sie bleibt bis in den Nachmittag stehen, theilsdamit der von der Stange abzustreifende Hopfen leich-ter nach Haufe zu kragen sey, theils damit er an derLuft erst etwas abwelke, und nachher auf dem Bodengeschwinder trockne. Am Nachmittage wird die Stangeaufgezogen, der um dieselbe her geschlungene Hopfennach oben zu von derselben abgestreifet, alsdenn nachHaufe getragen, abgepflückt, in einen Küben gewor-fen, und wenn alles am Tage eingebrachte abgepflücktist, aus dem Küben auf den Boden getragen, daselbstausgebreitet und getrocknet, und zu dem Ende täglichmit einer Harke umgewendet. Kommen Tage, wo seheviele Srangen aufgezogen werden, so wirb dafür ge«sorget, daß alles heur nach Haufe gebrachte binnen derfolgenden Nacht abgepflücket und auf dem Boden aus«gebreitet werde, weil fönst der Hopfen roch wird, zudampfen und sich zu brennen anfangt, und dann vonden Hopfeukahrern nicht gerne gekauft wird. DttRankm, von denen der Hopfen abgepflückt ist, werdenauf die Zäune gehangen, und getrocknet, alsdenn zu-sammen gebunden, auf einen Boden gelegt, und her-